Wissensbibliothek
Was ist das Besondere an Viren?
Viren werden zwar zu den Mikroorganismen gerechnet, sind aber eher chemische Gebilde als Lebewesen. Denn die Fähigkeit zur Vermehrung ist das einzige Kennzeichen, das sie mit lebenden Organismen gemein haben. Dies schaffen Viren zudem nur, wenn sie in ein Lebewesen eindringen und seine Zellen dafür nutzen können. In den Zellen setzen Viren ihre Erbinformation frei; die Wirtszelle wird danach zerstört oder in ihrer Aufgabe stark behindert – das macht sich als Krankheitssymptom bemerkbar.
Viren sind etwa einhundertmal kleiner als Bakterien und werden, soweit möglich, durch Impfungen bekämpft. Typische virale Erkrankungen sind Schnupfen, Grippe, Windpocken, Masern, Mumps, Herpes und AIDS. Auf die meisten Viren reagiert das Immunsystem recht prompt mit einer Erkrankung und bewirkt dauerhaften Schutz. Manche, wie die Herpesviren, können sich jedoch dauerhaft im Körper verstecken und schlagen erst zu, wenn das Abwehrsystem geschwächt ist.
Kühlen per Festkörper
Elektrokalorische Materialien gelten als energiesparende Alternative zu heutigen Kühlmethoden. Nach zäher Grundlagenforschung kommen sie nun in Anwendungsnähe. von DIRK EIDEMÜLLER Die Welt wird heißer. Der Klimawandel sorgt bereits heute in einigen Weltregionen für unerträgliche Temperaturen. Und wenn die Prognosen recht behalten...
Entschieden entscheiden
Bei jeder Entscheidung müssen wir allerlei Unsicherheiten abwägen. Wann sind wir mit einer Wahl zufrieden und wann korrigieren wir sie? Über einen komplexen Prozess, den wir zigtausend Mal am Tag erfolgreich bewältigen. von JAN SCHWENKENBECHER Das 20. Jahrhundert war gerade angebrochen, da betrat ein Typ Mensch die Bühne der Welt...