Wissensbibliothek
Was geschah beim Coca-Cola-Crash?
Angesichts der gesunkenen Nachfrage nach Vanille brach die Wirtschaft Madagaskars 1985 zusammen. Damals führte Coca-Cola nämlich ein neues Produkt ein – New Coke –, dem synthetisch hergestelltes Vanillin beigegeben wurde. Es war preisgünstiger und hing vor allem weniger von Schwankungen auf dem Markt ab. Doch die Konsumenten konnten »New Coke« wenig abgewinnen, die neue Brause wurde ein Misserfolg und man kehrte reumütig zu dem bewährten Rezept zurück – ein Glücksfall für Madagaskar, dessen Wirtschaft sich wieder erholte. Heute liefert der Norden der Insel rund 50 Prozent der Weltproduktion an echtem Vanillin.
Wie sich das Immunsystem verjüngen lässt
Für die Reifung der T-Zellen des Immunsystems ist normalerweise der Thymus zuständig. Dieses Organ schrumpft und schwächelt jedoch mit zunehmendem Alter. Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie die Leber einen Teil seiner Aufgaben im Alter übernehmen kann. An Mäusen demonstrierte das Team, dass eine mRNA-Impfung die Leber...
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...