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Was geschah beim Coca-Cola-Crash?

Angesichts der gesunkenen Nachfrage nach Vanille brach die Wirtschaft Madagaskars 1985 zusammen. Damals führte Coca-Cola nämlich ein neues Produkt ein – New Coke –, dem synthetisch hergestelltes Vanillin beigegeben wurde. Es war preisgünstiger und hing vor allem weniger von Schwankungen auf dem Markt ab. Doch die Konsumenten konnten »New Coke« wenig abgewinnen, die neue Brause wurde ein Misserfolg und man kehrte reumütig zu dem bewährten Rezept zurück – ein Glücksfall für Madagaskar, dessen Wirtschaft sich wieder erholte. Heute liefert der Norden der Insel rund 50 Prozent der Weltproduktion an echtem Vanillin.

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