Lexikon
Polarimẹter
[
das; griechisch
]Apparat zur Messung des Drehvermögens einer optisch aktiven Substanz (optische Aktivität), im Prinzip 2 Polarisationsfilter (Nicol’sche Prismen oder Turmalinplättchen), zwischen denen sich die zu untersuchende Substanz befindet. Im 1. Filter (Polarisator) wird das parallel einfallende Licht polarisiert. Steht der 2. Filter (Analysator) um 90° gegen den Polarisator gedreht, so tritt kein Licht hindurch. Bringt man eine optisch aktive Substanz dazwischen, so muss man den Analysator um einen Winkel nachdrehen, um wieder Dunkelheit zu erreichen. Dieser Drehwinkel ist dem Drehvermögen der Substanz und ihrer Konzentration proportional.
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...
Wissenschaft
Feintuning kann KI-Fehlverhalten fördern
Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT sind normalerweise so programmiert, dass sie unethische und gefährliche Antworten vermeiden. Werden sie allerdings dazu gebracht, bei eng umgrenzten Aufgaben gegen ihre Werterichtlinien zu verstoßen, übertragen sie das Fehlverhalten auch auf ganz andere Bereiche. Eine Studie zeigt: Wird eine KI...