Lexikon
Polarimẹter
[
das; griechisch
]Apparat zur Messung des Drehvermögens einer optisch aktiven Substanz (optische Aktivität), im Prinzip 2 Polarisationsfilter (Nicol’sche Prismen oder Turmalinplättchen), zwischen denen sich die zu untersuchende Substanz befindet. Im 1. Filter (Polarisator) wird das parallel einfallende Licht polarisiert. Steht der 2. Filter (Analysator) um 90° gegen den Polarisator gedreht, so tritt kein Licht hindurch. Bringt man eine optisch aktive Substanz dazwischen, so muss man den Analysator um einen Winkel nachdrehen, um wieder Dunkelheit zu erreichen. Dieser Drehwinkel ist dem Drehvermögen der Substanz und ihrer Konzentration proportional.
Wissenschaft
»Jeder, der es wünscht, erhält nun Zugang zur Raumfahrt«
Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...
Wissenschaft
Projektifizierte Forschung
Wer forscht, braucht Geld. Doch bevor Bund, Länder und EU oder die Deutsche Forschungsgemeinschaft eine Förderung bewilligen, müssen die Forscherinnen und Forscher sie mit Projektanträgen von ihren Themen überzeugen. Um Fördergelder zu bekommen, sind die Wissenschaftler folglich gezwungen, ihre Ideen und Vorhaben stets in...