Gesundheit A-Z

Proteinmangel

Eiweißmangel
unzureichende Versorgung des Körpers mit Eiweiß durch mangelhafte Ernährung oder gesteigerten Eiweißverlust, z. B. bei Nieren- oder Darmerkrankungen. Ein gravierender Proteinmangel führt zu Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Apathie, Kräfteverfall, Fettleber, Anämie, gesteigerter Anfälligkeit gegenüber Infektionen und einer Gärungsdiarrhö infolge der Aktivitätsabnahme der Verdauungsenzyme. Bei Salzzufuhr lagert sich Wasser im Gewebe an (Ödembildung). In Entwicklungsländern stellt dieses als Kwashiorkor bezeichnete Eiweißmangelsyndrom einen bedeutenden Faktor in der Säuglings- und Kindersterblichkeit dar und ist in der Regel mit einem Mangel an Kalorien und Vitaminen kombiniert. Auch Mangelernährung, Marasmus.
Altern
Wissenschaft

Die Gebrechlichkeit des Genoms

Forscher untersuchen, wie Schäden im Erbgut den Alterungsprozess beeinflussen. Ihre Vision: Die natürlichen DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass die gesunde Lebenszeit verlängert wird. von FRANK FRICK Graue Haare, faltige Haut, steife Gelenke, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, nachlassende geistige Leistung: Für...

Schwarze Löcher, Universum
Wissenschaft

Das Matrjoschka-Multiversum

Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...

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