Gesundheit A-Z
Proteinmangel
Eiweißmangelunzureichende Versorgung des Körpers mit Eiweiß durch mangelhafte Ernährung oder gesteigerten Eiweißverlust, z. B. bei Nieren- oder Darmerkrankungen. Ein gravierender Proteinmangel führt zu Wachstumsstörungen, Muskelschwäche, Apathie, Kräfteverfall, Fettleber, Anämie, gesteigerter Anfälligkeit gegenüber Infektionen und einer Gärungsdiarrhö infolge der Aktivitätsabnahme der Verdauungsenzyme. Bei Salzzufuhr lagert sich Wasser im Gewebe an (Ödembildung). In Entwicklungsländern stellt dieses als Kwashiorkor bezeichnete Eiweißmangelsyndrom einen bedeutenden Faktor in der Säuglings- und Kindersterblichkeit dar und ist in der Regel mit einem Mangel an Kalorien und Vitaminen kombiniert. Auch Mangelernährung, Marasmus.
Wissenschaft
Klimafreudliche Trunkenheit
Die Klimakrise schreitet fast ungehindert voran. Die Ergebnisse der letzten Klimakonferenz COP30 sind so dürftig, dass man sie als „Ergebnisse“ unter Anführungszeichen setzen muss. Die Einzigen, die angesichts dieser Weltlage Grund haben, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, sind die fossile Industrie und rechte und rechtsextreme...
Wissenschaft
Therapie nach Maß
Immer mehr Studien zeigen: Das Geschlecht beeinflusst den Krankheitsverlauf, die Diagnose und den Therapieerfolg bei Rheuma. Muss die Erkrankung bei Männern und Frauen unterschiedlich behandelt werden? von ALINA WOLF Chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Erschöpfung: Für die rund 17 Millionen Menschen mit Muskel-Skelett...