Lexikon
Ambiguitạ̈tstoleranz
[die]
Begriff des neueren Rollenkonzepts, der sich auf das Verhältnis von gegenseitigen Rollenerwartungen und wechselseitiger Bedürfnisbefriedigung bezieht. Ambiguitätstoleranz liegt vor, wenn eine Person ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rollenanpassung und eigenem Rollenentwurf finden kann, insbesondere in der Lage ist, Mehrdeutigkeiten und widersprüchliche Verhaltenserwartungen in der sozialen Begegnung auszuhalten und handelnd umzusetzen. Ambiguitätstoleranz stärkt die biografische Kontinuität und ist Ausdruck erworbener Ich-Entwicklung.
Wissenschaft
Kampf dem „Hicks“!
Rezepte gegen Schluckauf gibt es viele. Doch kaum eines davon hilft zuverlässig. Wie man der Hickserei tatsächlich Einhalt gebieten kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schluckauf entsteht, wenn sich das Zwerchfell – eine dünne, im Ruhezustand kuppelförmig aufwärts gewölbte Muskelplatte zwischen Brust- und Bauchraum – plötzlich...
Wissenschaft
Schillerndem Vogelgefieder auf der Spur
Vom Kolibri bis zum Paradiesvogel: Vor allem in den Tropen erstrahlen viele Vögel in schillernder Farbenpracht. Nun sind Forschende anhand eines Stammbaums der Vögel mit Bezug zum Vorkommen schillernder Federn dem Ursprung und der Verbreitungsgeschichte dieses strukturellen Farbgebungseffekts nachgegangen. Demnach ist diese...