Lexikon
Ambiguitạ̈tstoleranz
[die]
Begriff des neueren Rollenkonzepts, der sich auf das Verhältnis von gegenseitigen Rollenerwartungen und wechselseitiger Bedürfnisbefriedigung bezieht. Ambiguitätstoleranz liegt vor, wenn eine Person ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Rollenanpassung und eigenem Rollenentwurf finden kann, insbesondere in der Lage ist, Mehrdeutigkeiten und widersprüchliche Verhaltenserwartungen in der sozialen Begegnung auszuhalten und handelnd umzusetzen. Ambiguitätstoleranz stärkt die biografische Kontinuität und ist Ausdruck erworbener Ich-Entwicklung.
Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...
Wissenschaft
Einbrechen im Dienste der Wissenschaft
Ein Freiburger Kriminologen-Team schickt echte Einbrecher auf virtuelle Beutetour, um bei der Tat live über die Schulter blicken zu können. von ROLF HEßBRÜGGE und SALOME BERBLINGER Es ist dunkel, und nur hinter wenigen Fenstern brennt Licht. Ich gehe langsam die Straße entlang, vorbei an Einfamilienhäusern mit Backsteinfassade....