Lexikon

Zero

[ˈze:ro; arabisch, italienisch, französisch, null]
1958 von O. Piene und H. Mack gegründete Künstlergruppe, die sich später um G. Uecker und Y. Klein erweiterte und enge Kontakte zur niederländischen Gruppe „Nul“ pflegte. Mit ihren puristischen, meditativen Bildern, Objekten und Performances, die Raum, Licht und Farbe als reinen Werte bewusst machen sollten, hatte die Vereinigung, die sich 1967 auflöste, großen Einfluss auf Op-Art und kinetische Kunst. Der Name der Gruppe (Zero = Null) stand symbolisch für einen Neuanfang der Kunst, mit dem sich ihre Mitglieder von den herrschenden Kunsttendenzen absetzen wollten.

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