Lexikon
Op-Art
[ˈɔpa:t; amerikanisch]
optische Kunsteine Richtung der zeitgenössischen bildenden Kunst, etwa in der Mitte der 1960er Jahre in Weiterentwicklung der geometrischen Abstraktion und als Reaktion auf neuexpressionistische Strömungen entstanden. Die Op-Art, als deren Führer der in Paris lebende V. Vasarély gilt, erstrebt optische Illusion durch musterähnliche Wiederholung geometrisch-abstrakter Motive (Rechtecke, Kreise, Spiralen, Punkte, Streifen, Linien), die, in verschiedenen Ebenen gegeneinander verschoben, Moiré-Effekte u. a. überraschende optische Wirkungen erzeugen.
Wissenschaft
Der lange Weg zum Mond
Die meisten Hürden stehen auf der Erde. von RÜDIGER VAAS Das Problem sind nicht die 384.400 Kilometer bis zum Erdbegleiter, sondern die organisatorischen, technischen und finanziellen Hindernisse, die dem Artemis-Programm hauptsächlich im Weg stehen – oder diesen jedenfalls erschweren und verlängern. Der Hauptunterschied zwischen...
Wissenschaft
Reine Kopfsache
Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...