Lexikon

konkrete Kunst

um 1930 zuerst von T. van Doesburg in der Zeitschrift „Art concret“ verwendeter Begriff für eine ungegenständliche, nicht figurative Stilrichtung der modernen Kunst. Die konkrete Kunst löst sich vom Symbolismus und der Anlehnung an die Natur und beschränkt sich auf grundlegende, meist geometrische Elemente, deren Form, Farbe und Aufbau einfach und präzise sind und damit die reine Funktion bzw. eine universelle Realität widerspiegeln. Wichtigste Künstler der konkreten Kunst, die wesentlichen Einfluss auf Postpainterly Abstraction und Op-Art hatten, sind u. a. die Künstler des Bauhauses, der Pariser Gruppe Abstractiòn-Création, der Zürcher Konkreten um M. Bill und R. P. Lohse sowie V. de Vasarely, B. Nicholson und J. Albers.
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Wissenschaft

Das Leben vermessen

Digitale Zwillinge und ein ganzheitliches Verständnis der Biologie könnten die Gesundheitsmedizin entscheidend verbessern. von PETER SPORK Wissen Sie, was ein „medizinisches Selfie“ ist? Vermutlich nicht. Aber schon in zehn Jahren machen Sie es vielleicht von sich. Der Begriff stammt vom US-amerikanischen Mediziner und Buchautor...

Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

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