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Geschichte-TschechischeRepublik

Welcher Reformator brannte auf dem Scheiterhaufen?

Jan Hus (um 1370–1415) wurde auf dem Konstanzer Konzil zum Tode verurteilt. Der Reformator wurde zum Begründer einer böhmischen nationalkirchlichen Bewegung. Die Anhänger von Hus forderten u. a. die Freiheit der Predigt, Armut der Geistlichen und weltliche Strafen für Todsünden. Die Verweigerung ihrer Forderungen führten schließlich zu den Hussitenkriegen (1419–1436), die sowohl kirchenreformerische als auch nationaltschechische Ziele verfolgten. Im Verlauf des 16. Jh. schloss sich die Mehrzahl der Hussiten der Reformation an.

Was war der »Prager Fenstersturz«?

Am 23. 5. 1618 warfen böhmische Protestanten aus Protest gegen die Verletzung des Majestätsbriefs Rudolfs II. durch die katholische Regierung zwei kaiserliche Räte aus einem Prager Schlossfenster. Der folgende Aufstand des vorwiegend evangelischen Adels gegen die katholische Landesherrschaft und deren Rekatholisierungsversuche in Böhmen leitete den ersten Teil des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648), den Böhmisch-Pfälzischen Krieg, ein.

Übrigens: Der sog. erste Prager Fenstersturz fand bereits am 30. 7. 1419 im Zuge einer hussitischen Demonstration statt.

Irdischer Trabant: Heute beträgt die – aufgrund seiner elliptischen Bahn schwankende – Entfernung des Mondes 363.300 bis 405.500 Kilometer. Das war nicht immer so, denn der Abstand vergrößert sich seit Milliarden von Jahren. Das Foto machte NASA-Astronaut Jeff Williams an Bord der Internationalen Raumstation am 18. August 2016 rund 400 Kilometer über dem Atlantik.
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Als die Tage kürzer waren

In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...

Winzig und wunderlich: Mit diesem Saphir-Kristall im Zentrum einer Halterung für ein Mikroskop hat ein Team um Matteo Fadel von der ETH Zürich rekordverdächtige Quantenschwingungen gemessen. Sie dauerten allerdings nur einige Hundertstel Sekunden. ©Bilder und Grafik: Matteo Fadel/ETH Zürich
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Schrödingers Katze wächst

Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.

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