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Welche Sorgen plagten Michelangelo trotz seines Erfolgs als Künstler?
Obwohl Michelangelo bereits zu Lebzeiten den Beinamen »Il Divino« (»Der Göttliche«) erhielt, war er eine gebrochene Persönlichkeit. Ständig quälten ihn Selbstzweifel über die Qualität seines künstlerischen Schaffens. Zeit seines Lebens war er zudem von Geldsorgen geplagt – ein trauriger Kontrast zur künstlerischen Größe des Jahrhundertgenies.
Geboren in Caprese, zog der Künstler schon als Kind mit seiner Familie nach Florenz, wo er Malerei und Bildhauerei lernte. Der Sturz der Medici trieb ihn zunächst nach Bologna, 1495 kehrte er aber in seine nun von Savonarola beherrschte Heimatstadt zurück. Spannungsreich war Michelangelos Beziehung zu Rom und den dortigen Päpsten. Mehrere große Aufträge gelangten nie zur Ausführung oder blieben Fragment. Auch die Medici waren trotz aller politischen Wirren bis zu Michelangelos Tod wichtige Auftraggeber. Michelangelo starb 1564 in Rom.
Wie aus Gebrabbel Sprache wird
Sprachwissenschaftler und Entwicklungspsychologen erforschen, wie Kinder sprechen lernen und was dabei in ihrem Gehirn geschieht. Offenbar finden schon im Säuglingsalter komplexe Prozesse statt. von ANDREA MERTES Neulich auf der Straße: Eine Mutter schiebt ihr Baby im Buggy, ein Hund läuft vorbei. Daraufhin beugt die Mutter sich...
Astronomen finden Biomolekül-Vorstufen in protoplanetarer Scheibe
Die Vorstufen wichtiger Biomoleküle wie Aminosäuren und DNA könnten aus dem Weltall gekommen sein – das vermuten Astronomen schon länger. Ein neuer Fund in der protoplanetaren Scheibe eines Jungsterns stützt dies nun. In der rotierenden Gas- und Staubscheibe um den rund 1305 Lichtjahre entfernten Protostern V883 Orionis haben...