Daten der Weltgeschichte

28. 6. 1919

Deutsches Reich

Im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles wird der Friedensvertrag zwischen Alliierten und dem Deutschen Reich unterzeichnet. Er beinhaltet die Annulierung der Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest und Bestimmungen über territoriale Verluste: Elsass-Lothringen (an Frankreich), Danzig (freie Stadt), Memelland (1923 an Litauen); Posen, Westpreußen und Pommerellen werden zum „Polnischen Korridor“ und das Hultschiner Ländchen geht an die Tschechoslowakei. Alle Kolonien gehen verloren. Nach Abstimmungen werden Eupen-Malmedy, Nordschleswig und Ostoberschlesien an Belgien, Dänemark und Polen abgetreten. Die Gebiete westlich des Rheins und einige Brückenköpfe auf der östlichen Seite werden von alliierten Truppen besetzt. Umfangreiche Reparationszahlungen werden vereinbart. Dem Deutschen Reich wird die Alleinverantwortung für den Ausbruch des Krieges angelastet. Der Vertrag, der ohne deutsche Beteiligung zustande kam, wird als ungerechter „Diktatfrieden“ mit Empörung aufgenommen.

Pflanzen, Medikamente
Wissenschaft

»Es herrscht Goldgräberstimmung«

Wirksame Naturstoffe stammen häufig aus dem Globalen Süden. Der Biologe Marco Thines spricht im Interview darüber, wie Mensch und Natur vor Biopiraterie geschützt werden sollen – und was das für die Forschung bedeutet. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Herr Prof. Thines, was ist Biopiraterie? Biopiraterie ist die Nutzung von...

Symbolbild: Nahaufnahme einer menschlichen Nase
Wissenschaft

Wann empfinden wir Gerüche als Gestank?

Fisch, faule Eier, Mundgeruch, Schweiß, Desinfektionsmittel, ätherische Öle – die Liste der ekligen und unangenehmen Gerüche ist lang und zugleich höchst individuell. Aber wie genau fällen wir unser Urteil darüber, ob wir einen Geruch als angenehm oder stinkend empfinden? Wie unser Gehirn zwischen Duft und Gestank entscheidet,...

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