Daten der Weltgeschichte
28. 6. 1919
Deutsches Reich
Im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles wird der Friedensvertrag zwischen Alliierten und dem Deutschen Reich unterzeichnet. Er beinhaltet die Annulierung der Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest und Bestimmungen über territoriale Verluste: Elsass-Lothringen (an Frankreich), Danzig (freie Stadt), Memelland (1923 an Litauen); Posen, Westpreußen und Pommerellen werden zum „Polnischen Korridor“ und das Hultschiner Ländchen geht an die Tschechoslowakei. Alle Kolonien gehen verloren. Nach Abstimmungen werden Eupen-Malmedy, Nordschleswig und Ostoberschlesien an Belgien, Dänemark und Polen abgetreten. Die Gebiete westlich des Rheins und einige Brückenköpfe auf der östlichen Seite werden von alliierten Truppen besetzt. Umfangreiche Reparationszahlungen werden vereinbart. Dem Deutschen Reich wird die Alleinverantwortung für den Ausbruch des Krieges angelastet. Der Vertrag, der ohne deutsche Beteiligung zustande kam, wird als ungerechter „Diktatfrieden“ mit Empörung aufgenommen.
Weiß oder rot?
Ein Vergleich antiker Überlieferungen mit Praktiken der Weinbauern Georgiens stellt bisherige Annahmen zur Weinerzeugung der alten Römer in Frage. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Wein war im römischen Reich ein Grundnahrungsmittel, darin sind sich die Gelehrten einig. Überlieferte Texte und archäologische Funde verraten, wie die...
Mehr Energie
Alle höher entwickelten Lebewesen der Erde hängen von einem Gas ab: Sauerstoff. Von BETTINA WURCHE Die Atmosphäre unseres Blauen Planeten besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff und zu etwa 21 Prozent aus Sauerstoff. Diesen Sauerstoff nutzen die Lebewesen der Erde zur Gewinnung von Energie. Die ein- und mehrzellige Lebewelt hat...