Daten der Weltgeschichte

28. 6. 1919

Deutsches Reich

Im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles wird der Friedensvertrag zwischen Alliierten und dem Deutschen Reich unterzeichnet. Er beinhaltet die Annulierung der Verträge von Brest-Litowsk und Bukarest und Bestimmungen über territoriale Verluste: Elsass-Lothringen (an Frankreich), Danzig (freie Stadt), Memelland (1923 an Litauen); Posen, Westpreußen und Pommerellen werden zum „Polnischen Korridor“ und das Hultschiner Ländchen geht an die Tschechoslowakei. Alle Kolonien gehen verloren. Nach Abstimmungen werden Eupen-Malmedy, Nordschleswig und Ostoberschlesien an Belgien, Dänemark und Polen abgetreten. Die Gebiete westlich des Rheins und einige Brückenköpfe auf der östlichen Seite werden von alliierten Truppen besetzt. Umfangreiche Reparationszahlungen werden vereinbart. Dem Deutschen Reich wird die Alleinverantwortung für den Ausbruch des Krieges angelastet. Der Vertrag, der ohne deutsche Beteiligung zustande kam, wird als ungerechter „Diktatfrieden“ mit Empörung aufgenommen.

Farbige, dreidimensionale Darstellung eines menschlichen Gehirns mit verschiedenen farblich markierten Regionen.
Wissenschaft

Google Maps fürs Gehirn

Der digitale dreidimensionale „Julich Brain Atlas“ ermöglicht eine virtuelle Reise durch das menschliche Gehirn. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn ist das mit Abstand komplizierteste Organ des Menschen, vielleicht sogar das komplexeste biologische System, das die Evolution je hervorgebracht hat. Etwa 86 Milliarden Nervenzellen...

Drosophila, Fliege
Wissenschaft

Eine Fliege für die Forschung

Die Taufliege Drosophila melanogaster ist ein winziges Tier – mit großem Potenzial für die Wissenschaft. Genetiker, Krebsforscher und Neurowissenschaftler untersuchen seit rund 120 Jahren an ihr, wie das Gehirn Verhalten steuert. Und sie hat noch nicht ausgedient. von TIM SCHRÖDER Wer Obst im Sommer offen herumstehen lässt, merkt...

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