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Berlin: Gut eine Woche nach Bekanntwerden der hohen Nitrofen-Werte im Futterweizen gilt der Skandal um Nitrofen-verseuchtes Ökofuttermittel als aufgeklärt. Nach Angaben von Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) wurde als Quelle für die Verunreinigung eine Lagerhalle in Malchin bei Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) ausgemacht. Die Norddeutsche Saat- und Pflanzgut AG (NSP) hatte Ende 2001 die Lagerhalle gemietet und das Öko-Getreide dort aufbewahrt. Zu DDR-Zeiten diente die Halle als "Lagerstätte der Staatsreserve an Pflanzenschutzmitteln für die drei Nordbezirke". Von dort aus ging das Getreide an den niedersächsischen Futtermittel-Hersteller GS agri, der bundesweit zahlreiche Bio-Betriebe beliefert.