Wahrig Herkunftswörterbuch

Gang

1.
Fortbewegung zu Fuß
2.
Weg
3.
Speisenfolge
mhd.
ganc,
ahd.
gang; zurückzuführen auf
germ.
*ganga „Gang“, auch in
engl.
gang und
schwed.
gång; Quelle ist
idg.
*ghengh „schreiten, die Beine spreizen“, das sich in
litau.
zengti „schreiten“ bezeugen lässt; aus der indogermanischen Wurzel stammen außerdem
got.
gaggan „gehen“ und
ahd.
gangan „gehen“; aus den Variationen dieser Verben wird später das Verb gehen gebildet, das keinerlei Verwandtschaft zu Gang aufzeigt; trotzdem sind beide Formen kombiniert worden und die ältere Verbform bildet nun das Präteritum und das Partizip von gehen; den Einfall, verschiedene Gerichte nicht gleichzeitig, sondern nacheinander als Gänge zu servieren, hatte der russische Botschafter Prinz Alexander Borosowitsch Kurakin 1811 in Paris
hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Moleküle als Speicher für Solarenergie?

Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...

Wissenschaft

Ein neues Feld der Photovoltaik

Der Ausbau von Solaranlagen benötigt viel Platz. Doch viele geeignete Flächen werden bereits für die Landwirtschaft genutzt. Forscher suchen daher nach Wegen, beide Nutzungen zu kombinieren – und sehen großes Potenzial. von Rainer Kurlemann Die rheinische Ackerbohne könnte die deutsche Landwirtschaft verändern. Denn im Rahmen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon