Wissensbibliothek
Ist der Konsument berechenbar?
Nur wenn der Anbieter genau weiß, welchen Nutzen der Käufer aus dem Erwerb eines Gutes zieht oder ziehen kann.
Im Allgemeinen werden Konsumenten von einem Gut umso mehr erwerben, je niedriger sein Preis ist. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass der Nutzen eines Gutes in der Regel sinkt, je mehr Einheiten dieses Gutes der Konsument bereits besitzt. Wenn man ein Glas Limonade getrunken hat, wird der Grenznutzen, das heißt der Nutzen, den man aus einem zweiten Glas zieht, schon geringer ausfallen.
Übrigens: Gleiches gilt für den Grenznutzen des Geldes. Ein Betrag etwa von 10 000 Euro ist für einen Mittellosen deutlich erstrebenswerter als für einen Multimillionär.
Lebensfreundliche Nachbarwelt
In den Venus-Wolken könnten exotische Ökosysteme existieren. Neue Raumsonden sollen sie erkunden. von RÜDIGER VAAS Die Entdeckung des Biomarkers Monophosphan in der Venus-Atmosphäre hat wieder die Frage nach möglichem Leben auf unserem Nachbarplaneten aufgeworfen. Kaum bekannt ist, dass diese Frage im modernen...
Wie Mykorrhizapilze ihre Netzwerke optimieren
Mykorrhizapilze sind in der Natur von großer Bedeutung: Sie leiten pro Jahr etwa 13 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in den Boden und gehen mit den meisten Pflanzen eine Symbiose ein, die ihr Wachstum fördert. Eine neue Studie zeigt, dass die Pilze ihr Myzelnetzwerk wellenförmig ausbauen, um Kohlenstoff zu transportieren. Die...