Wissensbibliothek

Wie verlief Willy Brandts Weg ins Bundeskanzleramt?

Als Herbert Ernst Karl Frahm 1913 in Lübeck geboren und früh in die SPD eingetreten, musste er als Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen. In Norwegen und Schweden wurde er in der Folge fest in die Arbeiterbewegung eingebunden. Unter seinem Decknamen »Willy Brandt« kehrte er 1945 aus dem Exil zurück. Als Bürgermeister West-Berlins rückte Brandt während der Berlin-Krise (1958) und des Mauerbaus (1961) in den weltpolitischen Blickpunkt. 1964 wurde er Vorsitzender der SPD, 1966 Außenminister der Großen Koalition. Im Frühjahr 1969 kündigte die Wahl des Sozialdemokraten Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten einen Machtwechsel an. Nach der Bundestagswahl im Herbst entschlossen sich SPD und FDP zu einer Koalition. Mit knapper Mehrheit wurde Willy Brandt zum vierten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

Wissenschaft

Als der Mars bewohnbar war

Unsere Nachbarwelt war nicht immer der öde Wüstenplanet heutiger Tage. Es gab dort feuchte und lebensfreundliche Oasen – vielleicht sogar noch in der jüngeren geologischen Vergangenheit. von THORSTEN DAMBECK Der 21. Juli 2024 war für die Marsforschung ein besonderer Tag: Damals entdeckte der NASA-Rover Perseverance einen Felsen,...

Semaglutid
Wissenschaft

GLP-1-Agonisten: Vorteile und Risiken der Abnehmspritzen

Ursprünglich als Diabetes-Medikamente entwickelte Wirkstoffe wie Semaglutid werden zunehmend zum Abnehmen eingesetzt. Doch wie beeinflussen diese sogenannten GLP-1-Agonisten das Risiko für andere Krankheiten? Eine Studie hat nun Zusammenhänge zwischen den Abnehmspritzen und 175 gesundheitlichen Folgen erhoben. Demnach wirken sich...

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