Gesundheit A-Z

Hypothermie

Unterkühlung
erniedrigte Körpertemperatur. Hypothermie bezeichnet die Absenkung der Körperkerntemperatur unter den Sollwert von 37°C. Eine Hypothermie kann Folge einer verminderten Wärmebildung, z. B. bei Tieren im Winterschlaf, oder eines vermehrten Wärmeverlustes sein (z. B. bei Ertrinkungsunfällen). Eine leichte Hypothermie bei 36°C erzeugt Zittern und Frieren, bei 34°C treten psychische Veränderungen auf, bei 30°C kommt es zum Bewusstseinsverlust, bei 28°C zu in der Regel tödlichen Herzrhythmusstörungen (z. B. Kammerflimmern). Bei einer Körpertemperatur unter 18°C zeigt das EEG keine Hirnströme mehr an. Unter einer künstlichen Hypothermie versteht man eine Senkung der Körpertemperatur durch Abkühlung des Blutes bei operativen Eingriffen wie einer Operation am offenen Herzen. Die Hypothermie dient dabei einer Herabsetzung der Stoffwechselvorgänge des Körpers und verhindert eine Schädigung lebenswichtiger Organe während der Operation. Auch Erfrierung.
Vögel in der Antarktis
Wissenschaft

Tiere in der Antarktis mit H5N1-Virus infiziert

Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich weltweit immer weiter aus und dringt dabei bis in die abgelegensten Orte vor, wie eine neue Studie zeigt. Das H5N1-Virus hat demnach inzwischen auch diverse Wildtiere in der Antarktis infiziert, darunter verschiedene Vögel und Säugetiere wie Seeelefanten und Seebären. Der Erreger verbreitete...

Akkus
Wissenschaft

Unverzichtbare Kraftpakete

Lange Zeit galten Batterien in Deutschland als eher langweilig. Doch mit dem Aufstieg der Elektromobilität wächst auch das Interesse an den elektrochemischen Speichern. Weltweit suchen nun Forscher nach neuen Technologien, und Unternehmen ringen um Marktanteile. von RALF BUTSCHER Die Nachricht wirkte wie ein Paukenschlag, die am...

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