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Hypothermie
Unterkühlungerniedrigte Körpertemperatur. Hypothermie bezeichnet die Absenkung der Körperkerntemperatur unter den Sollwert von 37°C. Eine Hypothermie kann Folge einer verminderten Wärmebildung, z. B. bei Tieren im Winterschlaf, oder eines vermehrten Wärmeverlustes sein (z. B. bei Ertrinkungsunfällen). Eine leichte Hypothermie bei 36°C erzeugt Zittern und Frieren, bei 34°C treten psychische Veränderungen auf, bei 30°C kommt es zum Bewusstseinsverlust, bei 28°C zu in der Regel tödlichen Herzrhythmusstörungen (z. B. Kammerflimmern). Bei einer Körpertemperatur unter 18°C zeigt das EEG keine Hirnströme mehr an. Unter einer künstlichen Hypothermie versteht man eine Senkung der Körpertemperatur durch Abkühlung des Blutes bei operativen Eingriffen wie einer Operation am offenen Herzen. Die Hypothermie dient dabei einer Herabsetzung der Stoffwechselvorgänge des Körpers und verhindert eine Schädigung lebenswichtiger Organe während der Operation. Auch Erfrierung.
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