Wissensbibliothek
Wie machte Gutenberg seine Erfindung zu Geld?
Eine Neigung zum Geschäftlichen hatte der etwa um 1400 in Mainz als Sohn eines Patriziers geborene Johannes Gutenberg (eigentlich Gensfleisch) bestimmt. Nach seinem Studium an der Universität Erfurt absolvierte er eine Ausbildung zum Goldschmied. 1434 ließ sich Gutenberg in Straßburg nieder, wo er im Edelstein- und Goldschmiedehandwerk tätig war.
Für sein Druckunternehmen in Mainz musste er Kredite aufnehmen, die sein Geschäftspartner Johannes Fust 1455 zurückforderte. Als Gutenberg nicht zahlen konnte, musste er sich aus seinem Unternehmen zurückziehen, das dann von Fust und Gutenbergs Gesellen Peter Schöffer weitergeführt wurde. Mit einer kleineren Presse druckte der unermüdliche Gutenberg jedoch in Mainz weiter. 1465 wurde er vom Mainzer Erzbischof und Kurfürsten zum Hofmann ernannt, womit Privilegien und Einnahmen einhergingen, so dass er seine letzten Lebensjahre in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen verbringen konnte.
DNA-Computer speichert und verarbeitet Daten
Computer auf DNA-Basis sollen große Datenmengen sicher auf kleinstem Raum speichern können. Bislang war es allerdings technisch nicht möglich, DNA-Computer zu bauen, die alle Funktionen herkömmlicher elektronischer Computer vereinen. Diese Hürde haben Forschende nun überwunden. Ihre DNA-basierte Technologie kann Daten speichern,...
Luft nach oben
Besonders in Städten ist die Luft mit Schadstoffen belastet. Es gibt viele Versuche, sie davon zu säubern – mit fraglichem Erfolg. von FRANK FRICK Die Corona-Lockdowns bedeuteten für viele Menschen verringerte Aktivität – in der Freizeit und beruflich. Nicht so für Atmosphärenforscher, ganz im Gegenteil: Der Rückgang des Verkehrs...