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Wie machte Gutenberg seine Erfindung zu Geld?

Eine Neigung zum Geschäftlichen hatte der etwa um 1400 in Mainz als Sohn eines Patriziers geborene Johannes Gutenberg (eigentlich Gensfleisch) bestimmt. Nach seinem Studium an der Universität Erfurt absolvierte er eine Ausbildung zum Goldschmied. 1434 ließ sich Gutenberg in Straßburg nieder, wo er im Edelstein- und Goldschmiedehandwerk tätig war.

Für sein Druckunternehmen in Mainz musste er Kredite aufnehmen, die sein Geschäftspartner Johannes Fust 1455 zurückforderte. Als Gutenberg nicht zahlen konnte, musste er sich aus seinem Unternehmen zurückziehen, das dann von Fust und Gutenbergs Gesellen Peter Schöffer weitergeführt wurde. Mit einer kleineren Presse druckte der unermüdliche Gutenberg jedoch in Mainz weiter. 1465 wurde er vom Mainzer Erzbischof und Kurfürsten zum Hofmann ernannt, womit Privilegien und Einnahmen einhergingen, so dass er seine letzten Lebensjahre in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen verbringen konnte.

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