Wissensbibliothek

Wer hat die Landwirtschaft erfunden?

Nach der vorherrschenden Theorie wurde in den östlichen Regionen des Mittelmeeres, der Levante, die Entwicklung der Landwirtschaft zuerst vorangetrieben.

Aufgrund der rd. 1000 Jahre andauernden Klimaveränderung nach der letzten Eiszeit (um 10 000 v. Chr.), vor allem infolge der Trockenheit, waren die Menschen gezwungen, Vorratshaltung zu betreiben, Getreide anzubauen und zu bewässern. Erste Pflanzen waren Erbsen und Linsen, erste landwirtschaftliche Geräte Pflanz- und Grabstöcke aus Holz. Nach Europa gelangte der Ackerbau 6000–5000 v. Chr. Mit dem Pflug hielt die Nutzung der tierischen Kraft Einzug.

Knochen
Wissenschaft

Blutvergießen an der Tollense

Knapp 30 Jahre ist es her, dass an den Ufern der Tollense im heutigen Mecklenburg-Vorpommern ein pfeildurchbohrter Knochen gefunden wurde. In der Folgezeit trugen die Archäologen Überreste von etwa 140 Menschen zusammen. Die Untersuchungen ergaben: Sie sind etwa 3.300 Jahre alt. Doch was damals im Tollensetal geschah, ist bis...

Löcher, Sand, Wüste
Wissenschaft

Klimawandel im Rückspiegel

Ein Blick in die Vergangenheit könnte helfen, die aktuelle Klimakrise zu meistern. Wie sind frühere Kulturen mit Klimasprüngen umgegangen? Archäologen und Paläo-Klimatologen können dazu wichtige Erkenntnisse beisteuern. von ROLF HEßBRÜGGE Das Thema des internationalen Spitzentreffens im September 2021 verblüfft auf den ersten...

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