Wissensbibliothek
Vanuatu
Wie hieß Vanuatu früher?
Neue Hebriden. So nannte der englische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728 bis 1779) das aus rd. 80 vulkanischen Inseln bestehende Land.
Seit etwa 1300 v. Chr. bewohnt, wurde Vanuatu im Jahr 1606 von den Spaniern entdeckt. Die Ansiedlung der Weißen auf den Inseln begann im 19. Jh. Seit 1906 bestand ein britisch-französisches Kondominium. 1980 erhielt die Inselgruppe als Republik Vanuatu die Unabhängigkeit im Rahmen des Commonwealth. Seit den 1990er Jahren war die Innenpolitik durch häufige Regierungswechsel gekennzeichnet. Außenpolitisch engagierte sich Vanuatu bei der Konfliktbeilegung auf Nachbarinseln.
Wirtschaft
Was wird exportiert?
Hauptexportgut ist das Kokosnussprodukt Kopra. Darüber hinaus haben Holzwirtschaft, Rinderzucht und Tourismus eine wachsende wirtschaftliche Bedeutung auf den gebirgigen Vulkaninseln. Rd. 61 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Grundnahrungsmittel und Industriegüter werden eingeführt. Das große Wirtschaftspotenzial für die Zukunft des Archipels liegt in seinen maritimen Ressourcen.
Vom Naturstoff zur Arznei
Tiere und Pflanzen sind bis heute die wichtigste Quelle für Arzneien. Naturheilkunde und moderne Medizin stehen sich deshalb viel näher, als es ihr gegensätzliches Image vermuten lässt. von SUSANNE DONNER Dem gefriergetrockneten Leichnam sahen die Forschenden es nicht gleich an: Aber Ötzi war ein kranker Mann. Im Magen entdeckten...
Der Friedhof der Raumschiffe
Unbemannte Raumschiffe werden kontrolliert zurück zur Erde gesteuert. Viele davon landen im Meer rund um „Point Nemo“ im Südpazifik. Doch die Objekte dorthin zu navigieren, wo ihr Absturz keine Menschen gefährdet, ist schwierig. Daher proben Forscher das Flugmanöver vorab im Labor. von KATJA MARIA ENGEL Kurz nur, mitten im...