Wissensbibliothek

Produzieren alle Pflanzen Samen?

Nein, nur die sog. Höheren Pflanzen. Die Niederen Pflanzen, also Algen, Moose, Farne, Schachtelhalme und Bärlappgewächse verbreiten sich durch Sporen, mikroskopisch kleine, meist einzellige Gebilde, die nur der Fortpflanzung dienen. Dabei sind sie unbedingt auf Wasser angewiesen.

Blüten- oder besser Samenpflanzen, wie sie biologisch korrekt heißen, sind dagegen für ihre Vermehrung nicht mehr auf Wasser angewiesen. Sie setzen stattdessen auf die Übertragung des Pollens durch Wind oder Tiere. Wie erfolgreich diese Strategie ist, zeigt die Tatsache, dass heute die meisten bekannten Pflanzenarten zu den Samenpflanzen gehören. Sie lassen sich in die beiden großen Gruppen der Nacktsamer und der Bedecktsamer unterteilen. In den Blüten der Nacktsamer, von denen zurzeit rund 800 Arten bekannt sind, liegt die Samenanlage frei auf den offenen Fruchtblättern. Sie bilden nur Samen, aber keine Früchte. Bei den Bedecktsamern, etwa 250 Arten, sind die Samenanlagen in Fruchtknoten eingeschlossen, aus denen sich die Früchte entwickeln; sie enthalten die Samen.

Wasserstoff
Wissenschaft

Wasserstoff wie Erdgas fördern

In Nordfrankreich haben Forscher offenbar etwas gefunden, das es eigentlich nicht geben sollte: große natürliche Wasserstoff-Reservoire unter der Erde. Dieser „weiße“ Wasserstoff könnte die klimaneutrale Zukunft Europas enorm voranbringen. von ULRICH EBERL Lange galt es als gesichertes Wissen: Wasserstoff ist zwar das häufigste...

Fischeier, Züchtung
Wissenschaft

Fisch statt Kuh

Um die wachsende Weltbevölkerung satt zu bekommen, ist Fisch besser geeignet als Fleisch. Liefern könnten ihn Aquakulturen, deren Produktion in den letzten 50 Jahren global von 2 Millionen auf über 80 Millionen Tonnen gestiegen ist. von HARTMUT NETZ Im Vergleich zur Haltung von Hühnern, Rindern oder Schweinen ist die Fischzucht...

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