Wissensbibliothek

Hatte der Neandertaler eine Zukunft?

Nein, denn der aus dem Homo erectus hervorgegangene und nach seinem Fundort bei Düsseldorf, dem Neandertal, benannte Neandert(h)aler ist eine ausgestorbene Seitenlinie der Menschheit. Er befand sich in einer Sackgasse der Evolution.

Die Ära des Homo sapiens neanderthalensis fällt in die Epoche der Eiszeiten. Er entwickelte sich vor rd. 130 000–150 000 Jahren, war von muskulöser und gedrungener Gestalt, etwa 1,60 m groß und hatte einen großen, flachen Schädel mit fliehender Stirn sowie ausgeprägte Augenwülste. Als Jäger und Sammler zog er umher, besaß ein weit entwickeltes Sozialverhalten und bestattete seine Toten. Sein Verbreitungsgebiet reichte von England und Norddeutschland über Südrussland bis nach Vorderasien und in den heutigen Iran. Vor etwa 30 000 Jahren verlieren sich seine Spuren. Er wurde aus noch unbekannten Gründen vom Homo sapiens sapiens verdrängt, mit dem er über Jahrtausende zeitgleich gelebt hatte.

Oosterom, Gewächshaus
Wissenschaft

Tomaten unter Glas

In den Niederlanden hat der Anbau im Gewächshaus ein Höchstmaß an Effizienz erreicht. Nun ist die Branche bestrebt, ihre Produktion auch umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten. von KURT DE SWAAF Kim Oosterom mag diesen Ausblick: am Horizont die Hochhäuser von Rotterdam, davor die Polderlandschaft um Oude Leede und über...

Solarer Ausbruch
Wissenschaft

Extremer Sonnensturm der Antike genau datiert

Bei einem sogenannte Miyake-Ereignis kommt es zu einem extremen Einstrom kosmischer Strahlung auf die Erde. Heute würde ein solches Ereignis das Internet und die Stromnetze zum Zusammenbruch bringen und Satelliten lahmlegen. Mit Hilfe radioaktiver Ablagerungen in uralten Baumringen haben Forschende nun eines dieser Ereignisse...

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