Wissensbibliothek
Hatte der Neandertaler eine Zukunft?
Nein, denn der aus dem Homo erectus hervorgegangene und nach seinem Fundort bei Düsseldorf, dem Neandertal, benannte Neandert(h)aler ist eine ausgestorbene Seitenlinie der Menschheit. Er befand sich in einer Sackgasse der Evolution.
Die Ära des Homo sapiens neanderthalensis fällt in die Epoche der Eiszeiten. Er entwickelte sich vor rd. 130 000–150 000 Jahren, war von muskulöser und gedrungener Gestalt, etwa 1,60 m groß und hatte einen großen, flachen Schädel mit fliehender Stirn sowie ausgeprägte Augenwülste. Als Jäger und Sammler zog er umher, besaß ein weit entwickeltes Sozialverhalten und bestattete seine Toten. Sein Verbreitungsgebiet reichte von England und Norddeutschland über Südrussland bis nach Vorderasien und in den heutigen Iran. Vor etwa 30 000 Jahren verlieren sich seine Spuren. Er wurde aus noch unbekannten Gründen vom Homo sapiens sapiens verdrängt, mit dem er über Jahrtausende zeitgleich gelebt hatte.
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Stabile Fallschirme dank Kirigami-Muster
Bei der japanischen Kunst des Kirigami wird Papier so geschnitten und gefaltet, dass es dreidimensionale Strukturen formt. Inspiriert von dieser Technik haben Forschende nun eine neue Art von Fallschirmen entwickelt. Als Ausgangsmaterial dient eine flache Plastikscheibe, in die zahlreiche versetzte Schlitze geschnitten werden. Im...