Wissensbibliothek
Hatte der Neandertaler eine Zukunft?
Nein, denn der aus dem Homo erectus hervorgegangene und nach seinem Fundort bei Düsseldorf, dem Neandertal, benannte Neandert(h)aler ist eine ausgestorbene Seitenlinie der Menschheit. Er befand sich in einer Sackgasse der Evolution.
Die Ära des Homo sapiens neanderthalensis fällt in die Epoche der Eiszeiten. Er entwickelte sich vor rd. 130 000–150 000 Jahren, war von muskulöser und gedrungener Gestalt, etwa 1,60 m groß und hatte einen großen, flachen Schädel mit fliehender Stirn sowie ausgeprägte Augenwülste. Als Jäger und Sammler zog er umher, besaß ein weit entwickeltes Sozialverhalten und bestattete seine Toten. Sein Verbreitungsgebiet reichte von England und Norddeutschland über Südrussland bis nach Vorderasien und in den heutigen Iran. Vor etwa 30 000 Jahren verlieren sich seine Spuren. Er wurde aus noch unbekannten Gründen vom Homo sapiens sapiens verdrängt, mit dem er über Jahrtausende zeitgleich gelebt hatte.
Sonnenfinsternis in Maria Toast
Am 8. April erlebten die USA ihre zweite totale Sonnenfinsternis in einem Zeitraum von nur sieben Jahren. Das ist toll, aber auch gemein, denn bei uns in Mitteleuropa ist es erst am 3. September 2081 wieder so weit. Die Entfernung zwischen Erde und Mond ist so groß, dass Sonnenfinsternisse nur selten und selbst dann nur […]
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Der solare Doppelpack
Max-Planck-Forscher haben eine neuartige Technologie für die direkte Speicherung von Sonnenlicht geschaffen. Damit ist es möglich, das Sonnenlicht in ein und demselben Material zu absorbieren und zu speichern: eine Sonnenbatterie. von RALF BUTSCHER Es ist ein recht unscheinbares, ungefähr fingernagelgroßes Plättchen, das die...