Wissensbibliothek
Was ist kälter als das Universum?
Ein Physiklabor. So unglaublich es klingt: In Kältelaboren wurden Temperaturen erzeugt, die unter der Temperatur des Weltraums liegen. Dieser macht zwar mit 2,7 Kelvin (2,7 Grad über dem absoluten Temperaturnullpunkt) seiner sprichwörtlichen Kälte alle Ehre. Doch er besitzt als Nachglimmen des Urknalls eben doch noch eine gewisse Restwärme, die mit dieser Temperaturangabe ausgedrückt wird. Kältegrade in diesem Bereich konnte zwar bereits Anfang des 20. Jahrhunderts der niederländische Nobelpreisträger und Pionier der Tieftemperaturphysik Heike Kamerlingh Onnes (1853–1926) erzeugen. Doch erst heute stoßen Physiker in die Größenordnung von Mikro- und Nanokelvin (Millionstel bzw. Milliardstel Kelvin) vor, Temperaturen, die in der Natur nicht vorkommen, sonden nur von hinreichend intelligenten Lebewesen erzeugt werden können.
Gehst du gut, geht’s dir gut
Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson oder eine Herzschwäche machen sich im Gangbild bemerkbar. Das sorgt für erhebliche Mobilitätseinbußen, birgt aber auch Potenzial für neue Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten. von ROLF HEßBRÜGGE Fabian Horst von der Universität Mainz hat einen kostbaren Datenschatz...
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...