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Wer ebnete Hitler den Weg zur Alleinherrschaft?

Bürgerliche Parteien wurden zu Steigbügelhaltern. Die NSDAP errang bei der Reichstagswahl nicht die absolute Mehrheit (43,9%). Erst mit den Deutschnationalen (DNVP; 8%) konnte sie eine Koalitionsregierung bilden. Der neue Reichstag trat nur zusammen, um der Regierung die gesetzgebende Gewalt – auch zur Änderung der Verfassung – zu übertragen: Die notwendige Zweidrittelmehrheit für das so genannte Ermächtigungsgesetz (»Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich«) erhielt Hitler durch die Zustimmung der bürgerlichen Parteien. Gegen das Gesetz stimmten allein die SPD-Abgeordneten, soweit sie nicht – wie alle Reichstagsmitglieder der KPD nach dem Reichstagsbrand – schon verhaftet oder untergetaucht waren.

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