Wissensbibliothek
Was besagen die buddhistischen Ordensregeln?
Die Ordensregeln (vinaya) waren in einer großen Textsammlung festgelegt. Sie begannen mit dem Austritt aus der Gesellschaft und der Verpflichtung zu den Grundregeln von Armut, Keuschheit und Friedfertigkeit. Nach einer Novizenzeit konnte man als Vollmönch oder -nonne ordiniert werden und verpflichtete sich, fortan ein Leben als Bettelmönch zu führen. Das beinhaltet das Erbetteln von Nahrung mit einer Almosenschale, das Tragen von Flickenkleidung und ein unstetes Wanderleben, das nur in der Regenzeit unterbrochen wurde. Jeden halben Monat fand eine »Beichtversammlung« statt, bei der die Ordensmitglieder Verfehlungen bekennen mussten. Handelte es sich um schwere Verstöße, führte dies zum Ausschluss aus der Gemeinschaft. Neben den Verletzungen der Grundregeln gehörte dazu auch der Versuch der Ordensspaltung, der sich in früher Zeit hauptsächlich auf die unterschiedliche Auslegung der Ordensregeln und weniger auf dogmatische Fragen bezog.
Geoengineering wird kommen!
Der wissenschaftliche Fortschritt ist schwer zu prognostizieren. Menschliches Verhalten vorherzusagen ist im Vergleich dazu viel einfacher – behaupte ich. Und deshalb werde ich heute eine große und kühne Prophezeiung wagen: Die Ära des Geoengineering wird kommen. Die Menschheit wird sich also schon bald mit technischen Maßnahmen...
Ein Molekül voll Hoffnung
Die Corona-Impfungen haben die mRNA berühmt gemacht. Doch sie waren nur der Anfang. Künftig könnten die kleinen Moleküle seltene Erkrankungen heilen und die Prävention von Herzinfarkten revolutionieren. von EDDA GRABAR Frühsommer 2021. Es hätte für Christian Wawrzinek nicht besser laufen können – den Zahnmediziner, der mit seinem...