Wissensbibliothek
Ist das Alter der Erde nur geschätzt?
Nein, seit etwa 100 Jahren weiß man genau Bescheid. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts ließen die Messmethoden keine genaue Bestimmung des geologischen Alters von Gesteinen zu; das Alter der Erde und die Dauer der Epochen konnten daher nur grob geschätzt werden. Erst die Entdeckung der Radioaktivität 1896 durch den französischen Physiker Henri Becquerel eröffnete der Wissenschaft die Möglichkeit der radiometrischen Altersbestimmung.
Radioaktive Elemente gehen im Lauf der Zeit unter Abgabe von Strahlungsenergie in andere Elemente über. Die Zeit, in der die Hälfte der Ausgangsmenge zerfällt, wird Halbwertszeit genannt. Sie ist für jedes radioaktive Element charakteristisch und kann zwischen Bruchteilen von Sekunden und Millionen von Jahren betragen – die Halbwertszeit von Kohlenstoff 14 liegt bei 5730 Jahren, die von Uran -238 bei fast 4,5 Mrd. Jahren. Für die Bestimmung des Alters benötigt man radioaktive Elemente, die ausreichend in dem Gestein enthalten sind und deren Halbwertszeit bekannt ist.
Wenn die Sonne in der Nase kitzelt
Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...
Erde zu Erde
Mikroorganismen zersetzen Tote in einem Hightech-Sarg in 40 Tagen zu Erde. Die Idee kommt aus den USA – nun gibt es die neue Bestattungsmethode auch hierzulande. von SALOME BERBLINGER und DESIRÉE KARGE Es handelt sich um kompostiertes Schwein. Doch die Erde riecht nach Blumenerde, wie man sie in einen Balkonkübel füllen würde....