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Transplantation

Transplantation
Transplantation
Die Zahl notwendiger Spenderorgane und realisierter Transplantationen steigt jährlich an.
Übertragung von Zellen, Geweben oder Organen eines Spenders auf einen Empfänger (allogene Transplantation) oder an andere Stellen des eigenen Körpers (autogene Transplantation) Durch eine Transplantation werden erkrankte, nicht mehr funktionstüchtige oder schwer verletze Organe ersetzt. Man unterscheidet:
1. die autogene Transplantation (Spender und Empfänger sind identisch).
2. die allogene oder homologe Transplantation (Empfänger und Spender sind genetisch unterschiedlich, jedoch von der gleichen Spezies).
3. die xenogene Transplantation (Übertragung von tierischen Organen auf den Menschen). Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse, insulinproduzierende Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, Herz, Lunge, Blutgefäße, Knochen, Knochenmark, Haut sowie die Hornhaut des Auges werden heute mit einigem Erfolg transplantiert. Mögliche Abstoßungsreaktionen hängen mit der Übereinstimmung des körperfremden Gewebes mit dem Gewebe des Empfängers zusammen, der Histokompatibilität. Bei gravierenden Abweichungen der Leukozytenoberflächenstrukturen ( Histokompatibilitätsantigene) von Spender und Empfänger wird das Transplantat vom Immunsystem des Empfängers zerstört. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Abstoßung ist um so geringer, je enger Spender und Empfänger genetisch verwandt sind. Um bei genetisch nicht identischen Geweben eine Abstoßung zu vermeiden, wird das Immunsystem des Empfängers vor und nach der Transplantation medikamentös künstlich geschwächt (Immunsuppression).
Dingoschädel
Wissenschaft

Genetische Geschichte der Dingos aufgedeckt

Vor mehr als 3000 Jahren kamen die Vorfahren der heutigen Dingos mit Seefahrern nach Australien. Jahrtausendelang entwickelten sie sich unabhängig von anderen Hunden – bis europäische Siedler im 18. Jahrhundert ihre Haushunde mitbrachten. Forschende haben nun die alte DNA von versteinerten Dingos untersucht, die vor bis zu 2.746...

Müll, Erde, Fallend
Wissenschaft

Weltraumschrott wird museumsreif

Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...

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