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Transplantation

Transplantation
Transplantation
Die Zahl notwendiger Spenderorgane und realisierter Transplantationen steigt jährlich an.
Übertragung von Zellen, Geweben oder Organen eines Spenders auf einen Empfänger (allogene Transplantation) oder an andere Stellen des eigenen Körpers (autogene Transplantation) Durch eine Transplantation werden erkrankte, nicht mehr funktionstüchtige oder schwer verletze Organe ersetzt. Man unterscheidet:
1. die autogene Transplantation (Spender und Empfänger sind identisch).
2. die allogene oder homologe Transplantation (Empfänger und Spender sind genetisch unterschiedlich, jedoch von der gleichen Spezies).
3. die xenogene Transplantation (Übertragung von tierischen Organen auf den Menschen). Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse, insulinproduzierende Inselzellen der Bauchspeicheldrüse, Herz, Lunge, Blutgefäße, Knochen, Knochenmark, Haut sowie die Hornhaut des Auges werden heute mit einigem Erfolg transplantiert. Mögliche Abstoßungsreaktionen hängen mit der Übereinstimmung des körperfremden Gewebes mit dem Gewebe des Empfängers zusammen, der Histokompatibilität. Bei gravierenden Abweichungen der Leukozytenoberflächenstrukturen ( Histokompatibilitätsantigene) von Spender und Empfänger wird das Transplantat vom Immunsystem des Empfängers zerstört. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Abstoßung ist um so geringer, je enger Spender und Empfänger genetisch verwandt sind. Um bei genetisch nicht identischen Geweben eine Abstoßung zu vermeiden, wird das Immunsystem des Empfängers vor und nach der Transplantation medikamentös künstlich geschwächt (Immunsuppression).
Wissenschaft

Rostiges Zeichen der Erwärmung

Aus klarem Wasser wird eine orangefarbene Suppe: Forscher berichten über eine intensive Verfärbung zahlreicher Bäche und Flüsse in Alaska. Ihre Untersuchungsergebnisse legen nahe, dass es sich um eine Folge des Auftauens des Permafrosts handelt: Mineralien werden aus dem Untergrund gelöst, die zur Freisetzung von Metallen...

Die Farblithografie „Im Hafen einer Hansestadt“ ist Teil einer Serie kulturgeschichtlicher Bilder, entstanden um 1909.
Wissenschaft

Routen des Reichtums

Schon seit der Antike blüht der Handel übers Meer. In der Frühen Neuzeit wurde die ganze Welt für den Fernhandel erschlossen –im Menschenhandel mit afrikanischen Sklaven erreichte der Kampf um die größten Profite seinen traurigen Höhepunkt. Von ROLF HEßBRÜGGE Was man in Rom nicht sieht, gibt es nicht und hat es nie gegeben“,...

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