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Immundefekt
Immundefizienz; Immuninsuffizienz; Immunmangel; Immunschwächeeine Störung des Immunsystems mit mangelnder oder fehlender Immunantwort und erhöhter Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten. 1. Angeborene oder primäre Immundefekte in Form verschiedener Entwicklungsstörungen der Immunzellen (B- und T-Lymphozyten) und resultierendem Mangel bzw. Fehlen von Antikörpern. 2. Erworbene oder sekundäre Immundefekte, entweder als Folge bestimmter Erkrankungen (z. B. HIV-Infektion, Leukämie, Verbrennungen usw.), als unerwünschte therapeutische Begleiteffekte (z. B. durch Zytostatika und Strahlentherapie bei Krebs), oder als gezielte Vorbeugung von Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen. Auch AIDS.
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
Auf dem Roten Planeten schwankt die Ausdehnung der eisbedeckten Polkappen im Takt der Jahreszeiten. Die Wassereismassen sind ein Archiv für vergangene Klimazyklen. von THORSTEN DAMBECK Unter den acht Planeten im Sonnensystem gilt der Mars als besonders erdähnlich. Schon 1781 äußerte William Herschel die Vermutung, dass die im...
Wissenschaft
An der Grenze des Periodensystems
Forschende erzeugen mithilfe von Teilchenbeschleunigern neue superschwere Elemente. von CAROLIN SAGE Nur wenige Minuten nach dem Urknall entstanden die ersten chemischen Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch dabei blieb es nicht. Eigentlich fing die sogenannte Nukleosynthese erst anschließend an, denn im Inneren von...