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Grippe ade!

Besonders im Herbst, wenn unser heimisches Klima den ersten starken Temperaturschwankungen erliegt, plagen sich viele Menschen mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Halsschmerzen. Die Ärzte verzeichnen dann jedes Jahr besonders mit dem eintretenden Wetterumschwung einen starken Anstieg an Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Was landläufig als "grippaler Infekt" bezeichnet wird, liefert meistens keinen Grund zur Besorgnis. Eine Vielzahl ungefährlicher Viren ist verantwortlich für diese manchmal auch fiebrig verlaufenden Infektions- und Erkältungskrankheiten. Ein gewöhnlicher grippaler Infekt, der häufig neben Erkältungssymptomen auch von Gliederschmerzen begleitet wird, wird normalerweise innerhalb einer Woche überwunden. Husten Schnupfen und Heiserkeit haben also nichts mit einer echten Grippe, im Fachjargon als Influenza oder Virusinfluenza bezeichnet, zu tun.

Dramatisch kann es für einen Patienten werden, wenn er tatsächlich von einem Grippevirus infiziert wurde. In der Vergangenheit hat diese häufig unterschätzte Virusinfektion im Rahmen von Epidemien Millionen von Opfern gefordert. Zwischen 1918 und 1920 forderte die berüchtigte "spanische Grippe" weltweit 27 Millionen Opfer. 500 Millionen Menschen waren damals an der pandemischen, d. h. weltweit verbreiteten Virusinfluenza erkrankt. Und noch im Winter von 1995/96 schätzt man mehr als 30 000 Tote auf Grund der damalig grassierenden Grippeepidemie in Deutschland.

Was macht eine Virusgrippe so gefährlich?

Das klinische Bild reicht von leichten Atemwegsinfekten bis zu schwerer Lungenentzündung. Im Allgemeinen ist der Infekt heute nicht mehr lebensbedrohlich und kann dank des medizinischen Fortschritts meist erfolgreich behandelt werden.

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