Daten der Weltgeschichte
133 v. Chr., Gracchen-Zeit eröffnet Krise der Republik (Römische Revolution)
Rom
Tiberius Gracchus wird zum Volkstribun gewählt. Er bringt ein Ackergesetz ein, das die Größe des Großgrundbesitzes zugunsten einer Landverteilung an die Besitzlosen beschneidet. Zur Finanzierung soll das pergamonische Erbe verwendet werden. Konkreter Anlass ist der Rückgang der Bauern, die als Rekrutierungsbasis des römischen Militärs dienen. Eigentlicher Hintergrund ist jedoch ein Machtkampf verschiedener Adelscliquen: Die Popularen streben über das Volkstribunat eine Machtstärkung gegenüber den Optimaten an, die den Senat beherrschen. So stammt Tiberius Gracchus aus einer angesehen Familie der Nobilität, doch ist seine persönliche Karriere aufgrund von Niederlagen in Spanien während seiner militärischen Dienstzeit gefährdet: Das Volkstribunat und sein populäres Ackergesetz sollen ihm dennoch einen raschen Aufstieg ermöglichen.
Vom Winde verweht
Viele Lebewesen nutzen die Atmosphäre, um ihre Keimzellen auszutauschen oder ihre Nachkommen auf die Suche nach neuen Lebensräumen zu schicken. Umherfliegende Pollen, Sporen und Samen leisten ihnen dabei wertvolle Unterstützung. Von THOMAS ZAUNER An manch schönem Frühlingstag ziehen ganze Schwaden Pollen umher. Sie sinken als...
Neue Wege ohne Widerstand
Die Supraleiterforschung macht ihre größten Fortschritte abseits der großen Ankündigungen. So ist es erstmals gelungen, eine supraleitende Diode mit umkehrbarem Vorzeichen zu entwickeln, und exotische Supraleiter lassen sich nun Atom für Atom zusammensetzen. von DIRK EIDEMÜLLER Supraleiter gehören zu den faszinierendsten...