wissen.de Artikel

DKMS und Stammzellspende

© DMKS

Was ist eigentlich Leukämie?

Leukämie (Blutkrebs) ist eine bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sind für die Infektabwehr zuständig. Leukämie entsteht im Knochenmark, dem blutbildenden Organ des menschlichen Körpers. Hier ist der normale Reifeprozess der weißen Blutkörperchen gestört und es kommt zu einer explosionsartigen Vermehrung dieser Zellen. Durch diese Zellwucherung werden die anderen im Knochenmark gebildeten Zellen, nämlich die roten Blutkörperchen (Erythrozyten: für den Sauerstofftransport verantwortlich) und die Blutplättchen (Thrombozyten: für die Blutgerinnung verantwortlich) verdrängt.


Gibt es Heilungschancen?

Ohne medizinische Behandlung führt eine Leukämie immer zum Tode. Häufig gelingt es zwar, Patienten durch eine Chemo- bzw. Strahlentherapie zu heilen. Doch nicht immer. Oft ist die Übertragung gesunder Stammzellen die letzte Chance, das Leben des Patienten zu retten.


Wie erkennt man die Krankheit?

Erste Anzeichen dieser bösartigen Erkrankung sind Infektanfälligkeit, Abgeschlagenheit und Neigung zu Blutergüssen.


Wie oft erkrankt jemand an Leukämie?

Alle 45 Minuten lautet für einen Menschen in Deutschland die schreckliche Wahrheit: Diagnose Leukämie! Das sind etwa 11.000 Neuerkrankungen pro Jahr!

Weitere Artikel auf wissen.de Artikel

Weitere Videos aus dem Bereich Video

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Das könnte Sie auch interessieren