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Wie wurde Mohammed im Westen gesehen?
Das christliche Abendland sah in ihm lange Zeit nur einen Ketzer und bezichtigte ihn der Verfälschung der im Alten und Neuen Testament offenbarten Worte Gottes, der Gewalt und der hemmungslosen Genusssucht. Tatsächlich heiratete der Prophet nach dem Tode Chadidschas der Überlieferung nach insgesamt 13 Frauen, jedoch fast ausschließlich aus politischen Gründen und um die Witwen seiner gefallenen Mitkämpfer nicht unversorgt zu lassen. Noch Luther bezeichnete ihn als Antichristen per se, im Abendland machte man ihm den Vorwurf, er habe nicht einmal Wunder vollbracht – nach christlicher Vorstellung eine Bedingung für Prophetentum.
Die Muslime haben ihm jedenfalls nachträglich Wunder zugeschrieben. Auch wird ein Besuch an seinem Grab während der großen Pilgerfahrt empfohlen. Den gläubigen Muslimen gilt Mohammed nicht nur als Prophet, sondern auch als Stellvertreter Gottes auf Erden.
Weniger Unfälle durch autonome Fahrzeuge
Wer fährt sicherer, Mensch oder von künstlicher Intelligenz gesteuerte Maschine? Anhand von Unfalldaten von autonomen und menschengesteuerten Fahrzeugen in den USA zeigt eine Studie nun: Selbstfahrende Autos sind tatsächlich seltener in Unfälle verwickelt und für die meisten Verkehrssituationen die zuverlässigere Wahl. Bei...
Wie sich die Kopfschuppen bei Krokodilen bilden
Krokodile weisen am Kopf ein unregelmäßiges Schuppenmuster auf, das sich individuell und von Art zu Art unterscheidet. Doch wie kommt diese schuppige Vielfalt zustande? Eine Studie zeigt nun anhand von Experimenten mit Krokodilembryos und Computersimulationen, dass nicht etwa genetische Mechanismen, sondern mechanische Prozesse...