Gesundheit A-Z
Ahornsirupkrankheit
eine erbliche Störung im Aminosäurenstoffwechsel. Bereits im Säuglingsalter fallen die betroffenen Kinder durch eine Trink- und Muskelschwäche, Atemstörungen und Krämpfe auf. Charakteristisch für die Krankheit ist der Geruch des Urins nach Karamell bzw. Ahornsirup. Die Therapie besteht in einer lebenslangen Diät mit verminderter Zufuhr bestimmter Aminosäuren (Valin, Leucin und Isoleucin). Die Ahornsirupkrankheit ist schon vor der Geburt diagnostizierbar (Pränataldiagnostik).
Wissenschaft
Denisova-Fossil aus Taiwan identifiziert
Jahrelang gab ein fossiler Kieferknochen aus Taiwan der Wissenschaft Rätsel auf. Nun belegen Protein-Analysen, dass der kräftig gebaute Kiefer namens Penghu 1 von einem Denisova-Menschen stammt, einer vor 160.000 bis rund 50.000 lebenden frühmenschlichen Schwesterart der Neandertaler. Damit liefert die Studie einen direkten...
Wissenschaft
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...