Gesundheit A-Z
Ahornsirupkrankheit
eine erbliche Störung im Aminosäurenstoffwechsel. Bereits im Säuglingsalter fallen die betroffenen Kinder durch eine Trink- und Muskelschwäche, Atemstörungen und Krämpfe auf. Charakteristisch für die Krankheit ist der Geruch des Urins nach Karamell bzw. Ahornsirup. Die Therapie besteht in einer lebenslangen Diät mit verminderter Zufuhr bestimmter Aminosäuren (Valin, Leucin und Isoleucin). Die Ahornsirupkrankheit ist schon vor der Geburt diagnostizierbar (Pränataldiagnostik).
Wissenschaft
Der Wetterfrosch in uns
Kopfschmerzen und Müdigkeit infolge eines Wetterumschwungs: Ist das nur Einbildung – oder beeinflusst er tatsächlich das Wohlbefinden mancher Menschen? von JÜRGEN BRATER (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Der Wetterbericht im Fernsehen hat es angekündigt: Mit Sonnenschein und angenehmen Wohlfühltemperaturen...
Wissenschaft
Flüsse setzen Jahrtausende altes CO2 frei
Flüsse sind ein wichtiges Element im globalen Kohlenstoffkreislauf. Auf ihrem Weg durch die Landschaft nehmen sie Kohlenstoff aus dem Boden auf und setzen ihn als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre frei. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Kohlenstoff zu großen Teilen seit Tausenden Jahren in der Erde gespeichert war – und...