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Stimmt es, dass Salbei das Gehirn stärkt?
Ja. Englische Wissenschaftler fanden heraus, dass das ätherische Öl des Salbeis den Abbau eines Botenstoffs (Acetylcholin) im Gehirn verzögert – und bestätigten damit einen alten Volksglauben. Darüber hinaus ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Salbei desinfiziert, schleimlösend wirkt und übermäßige Schweißbildung reguliert. Allerdings enthält das ätherische Öl als Hauptbestandteil Thujon, das in höherer Dosis als Nervengift wirkt; man sollte Salbei deshalb nicht in größeren Mengen verzehren.
Übrigens: Salbei stand bereits bei den Römern und Griechen als Heilpflanze in hohem Ansehen. Auf seine wohltuende Wirkung weist schon die botanische Bezeichnung Salvia hin, die sich von dem lateinischen Wort »salvere« herleitet, was so viel wie »retten« oder »heilen« bedeutet. Im Volksmund heißt es: »Warum soll ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst.«
Die Spuren der ersten modernen Menschen
Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...
Entspannt im Großstadtdschungel
Lärm, dichte Bebauung, schlechte Luft – der Alltag in der Großstadt erzeugt Stress. Dagegen helfen neue Konzepte von Stadtforschern und Umweltpsychologen. von EVA TENZER Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und die Urbanisierung schreitet voran. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO...