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Wie sind die »Exequien« aufgebaut?
Den Auftakt der dreiteiligen »Musikalischen Exequien« bildet ein »Concert in Form einer teutschen Begräbnis-Missa«, das sich aus einem Introitus und einem deutschen Kyrie zusammensetzt, in das die Verse der Sarginschriften des Fürsten integriert sind. Vor allem der Wechsel von solistischen und chorischen Abschnitten, bei denen der Chor die Erbarmensrufe und die Solisten die Sarginschriften übernehmen, erinnert an die mittelalterliche Tradition des Tropierens (Einschieben von Texten in ein vorgegebenes Stück).
Der Mittelteil ist dem Text der Leichenpredigt gewidmet und zeigt sich in seiner streng doppelchörigen Anlage (zwei vierstimmige Chöre) der venezianischen Mehrchörigkeit verpflichtet, wobei Schütz neben der Klanglichkeit besondere Aufmerksamkeit auf das Verhältnis von Wort und Ton legt. Jeder Ausruf »Herr!« wird mit einer langen Note vertont und durch die anschließende Pause als Ausrufezeichen verstärkt.
Den Abschluss der »Exequien« bildet der Gesang des Simeon: »Herr, nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren.« Der vollstimmigen Capella mit dem Haupttext wird ein dreistimmiges Soloensemble gegenübergestellt, das, in der Ferne postiert, die Seligpreisung »Selig sind die Toten, die im Herren sterben« als Vision des Paradieses vorträgt.
Auf Wasser gebaut
Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.
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Die Verteilung der Arten
An manchen Orten der Erde gibt es einen hohen Artenreichtum, an anderen leben nur wenige Arten. Biodiversitätsforscher untersuchen, wie Artenvielfalt entsteht und sich über die Erde verteilt. von JOHANNA ZIELINSKI Vor etwa vier Milliarden Jahren entstand auf unserer Erde das erste Leben. Seitdem hat sich eine unglaubliche...