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Was zeichnete die Ars nova aus?
Ein ganz neues rhythmisches System. Mit der Ars nova entfaltete die Musik Frankreichs im 14. Jahrhundert ihre große Blüte. Jetzt ermöglichte die verbesserte Mensuralnotation nicht nur eine eindeutige und mehrfach abgestufte Festlegung der Tonlänge, sondern ein ausgebautes rhythmisches System. Die Erfindung von Mensurzeichen und kleineren Notenwerten ging mit der Möglichkeit einher, Synkopen zu notieren; die Rhythmik gewann zunehmend an Struktur, weil die Länge frei wechselnder Notenwerte einem festen Grundmaß zugeordnet wurde.
Isorhythmische Gestaltungsmittel kamen vor allem der Motette zugute; hier wurde eine Vokalstimme durch eine mehrfach wiederholte rhythmische Phrase gegliedert, die sich wiederum mit melodischen Abschnitten verknüpfen ließ. Balladen, Rondeaus, Chants royaux und Chansons in den Formen des Lai und Virelai zählten zu den künstlerischen Schwerpunkten der Ars nova.
Was ist Zeit?
Manche Fragen kann man problemlos formulieren. Und auf den ersten Blick sehen sie auch so aus, als könne man sie einfach beantworten. Aber wenn man ein bisschen genauer darüber nachdenkt, stellen sie sich schnell als extrem harte Nüsse heraus. „Was sollen wir denn heute essen?“ ist eine davon, wie alle bestätigen können, die...
Die Chemie des Bioplastiks
Nach und nach erobern Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen den Markt. Dass es nicht schneller geht, hat Gründe.
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