Wissensbibliothek
Wie leben die Mongolen heute?
Das Leben in der Mongolei ist heute noch hart. Wilde Wald- und karge Steppengegenden wechseln mit Wüstengebieten ab, die Nächte sind oft schon am Ende des Sommers eiskalt. In den strengen Wintern kann die Temperatur 50 Minusgrade ereichen.
Das Überleben ist schwierig. Die Völker dort sind zäh, genügsam und flexibel. Anders als etwa die chinesischen Stämme wandern sie ständig weiter, sie haben keine Steinhäuser, sondern leichte Zelte, mit denen sie weiterziehen können. Das Zelt, die Jurte oder mongolisch Ger, wird immer von Süden, vom begehrten und sagenumwobenen Land der Chinesen her betreten. In der Mitte eines Zeltdorfs steht stets das Zelt des Bagatur, des Clanführers, die anderen Unterkünfte gruppieren sich darum herum.
In der Mitte der runden weißen Filzjurten ist immer eine Feuerstelle mit einem Abzug durchs Dach. Eingeheizt wird meist mit Viehdung. Trockenes Fleisch, zum Beispiel von Schafen, Ziegen oder auch Murmeltieren, gehört zur Vorratshaltung, aber auch steinharte Käsestücke. Getrunken wird vor allem Stutenmilch oder auch Kumyss, das ist abgeschlagene, vergorene, die Sinne berauschende Pferdemilch.
Das Meer in Plutos Unterwelt
Als der sonnenferne Zwergplanet entstand, besaß er nicht nur viel Eis, sondern auch reichlich Wärme für einen Ozean aus Schmelzwasser. Dieses Tiefenmeer existiert vielleicht noch heute. von THORSTEN DAMBECK Am 14. Juli 2015 raste die Raumsonde New Horizons mit dem zehnfachen Tempo einer Gewehrkugel an Pluto vorbei. Es war das...
„Urpferd“ war gar kein Pferd
Eine Stammbaumanalyse mithilfe von Fossilien liefert überraschende neue Einblicke in die Evolution von Pferden und verwandten Huftieren vor rund 55 Millionen Jahren. Demnach war das bislang als „Urpferd“ geltende Hyracotherium nicht so eng mit Pferden verwandt wie gedacht. Zudem zeigte sich, dass der älteste gemeinsame Vorfahre...