Wissensbibliothek
Wie kommt Bewegung in Ihren Alltag?
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, zusätzliche Bewegung in den Alltag zu integrieren, obwohl viele beschäftigte Menschen oft bekunden, sie hätten wegen ihres ausgefüllten Tagesablaufs keine Zeit für Bewegungsaktivitäten oder Sport.
Schon kleine Änderungen im alltäglichen Bewegungsverhalten tragen zu mehr körperlicher Aktivität bei. Verlängern Sie Fußwege statt Abkürzungen zu gehen. Benutzen Sie die Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe und nehmen Sie zwei Stufen auf einmal. Nutzen Sie – so oft es geht – das Fahrrad. Verzichten Sie bei der Gartenarbeit auf die motorbetriebenen Helfer. Stehen oder gehen Sie beim Telefonieren. Tragen Sie Lasten – aber belasten Sie dabei beide Körperseiten gleich stark. Lassen Sie sich von Ihren Kindern zu einem Laufspiel ermuntern. Auch Toben beschert ein gesundes Bewegungsextra.
Bringen Sie auch Abwechslung in Ihre alltäglichen Bewegungsabläufe: Verlagern Sie Arbeiten vom Schreibtisch an das Stehpult. Sitzen Sie dynamisch, indem Sie sich auf dem Stuhl vor und zurück bewegen. Stellen Sie sich beim Zähneputzen immer wieder auf die Zehenspitzen und lassen sich dann wieder auf die ganze Fußfläche sinken. Springen Sie bei Spaziergängen über Pfützen und steigen Sie über Hindernisse, z. B. beim Waldspaziergang über umgestürzte Bäume. Achten Sie bei Hausarbeiten auf eine bewusste Körperspannung. Unbemerkt können Sie im Bus, in der Konferenz oder beim Fernsehen verschiedene Muskeln anspannen – Krafttraining nebenbei.
Proteine im Blut verraten Alter unseres Gehirns
Wie schnell wir altern, ist individuell unterschiedlich. Im Alter steigt jedoch bei uns allen das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz. Neurobiologen haben nun 13 Proteine in unserem Blut identifiziert, die mit der Alterung unseres Gehirns in Verbindung stehen. Im Laufe des Lebens verändern sich demnach die...
„Ich hab’ das mal recherchiert“ – aber richtig
Seit einiger Zeit fallen mir in den sozialen Medien vermehrt Kommentare von Wissenschaftlern auf, die sich darüber aufregen, dass Leute „ihre eigenen Recherchen machen“. Nur wer Experte ist und einen Doktortitel in der passenden Disziplin vorzuweisen hat, dürfe sich zu einem Thema äußern. Alle anderen sollen gefälligst schweigen...