Wahrig Synonymwörterbuch
Lohn
- Bezahlung, Verdienst, Arbeitsverdienst, Einkommen, Festeinkommen, Einkünfte, Einnahme(n), Gehalt, Entlohnung, Bezüge, Entgelt, Vergütung, Honorar, Fixum, Gage (Künstler), Heuer (Matrosen), Sold, Besoldung (Soldaten, Beamte); schweiz.: Salär
- Belohnung, Dank, Abgeltung, Vergeltung, Anerkennung, Entschädigung, Ausgleich, Gegenleistung, Gegenwert
Lohn: Gage, Einkommen und andere Löhne
Das Entgelt beziehungsweise die Bezahlung für eine geleistete Arbeit nennt man den Lohn oder den Verdienst (»das Verdienst« ist eine Tat zum Wohl anderer). Die verschiedenen Synonyme für Lohn zeigen dabei den Zusammenhang an, in dem solche Bezüge gezahlt werden. Gage bekommen Künstler, Heuer Matrosen; Soldaten erhalten Sold, und Besoldung nennt man die Einkünfte von Beamten im öffentlichen Dienst. Honorar ist die Bezeichnung für die Vergütung von Leistungen bei freien Berufen. Mit dem gehobenen Ausdruck Fixum bezeichnet man allgemein ein der Höhe nach feststehendes, regelmäßiges Einkommen.
Das schweizerische Salär wird in gehobener Umgangssprache auch in Deutschland für Gehalt gebraucht. Durch Zusammensetzungen lässt sich näher bestimmen, für welchen Zeitraum Arbeitslohn gezahlt wird, also etwa Stundenlohn, Tageslohn, Wochenlohn, Monatslohn oder Jahreslohn. Die Wendung in Lohn (und Brot) stehen bedeutet »in einem festen Arbeitsverhältnis stehen«. Dementsprechend heißt jemanden in Lohn und Brot bringen, »ihm einen Arbeitsplatz zu verschaffen« beziehungsweise jemanden um Lohn und Brot bringen »ihm seine Arbeit nehmen«. Darüber hinaus wird Lohn aber auch allgemein im Sinn von Gegenwert, Ausgleich oder Dank gebraucht. Wer seinen Lohn bekommt, kann also, je nach Zusammenhang, sein Gehalt ausbezahlt bekommen oder aber – bildlich gesprochen und meist ironisch gemeint – seine (gerechte) Strafe empfangen.
Das Sprichwort Undank ist der Welt Lohn besagt, dass einem nichts gedankt wird. Der Ausdruck Gotteslohn bezeichnet Belohnung durch Gott. Etwas um/für einen Gotteslohn tun heißt »es unentgeltlich machen«. Judaslohn nennt man die Belohnung für einen Verrat. Das Wort geht auf den Verrat Jesu durch Judas für 30 Silberlinge zurück. Wer, umgangssprachlich ausgedrückt, für einen Hungerlohn arbeitet, wird ausgebeutet. Die Bezeichnung Billiglohn für geringe Bezahlung wird vor allem in Zusammensetzungen gebraucht wie Billiglohnländer oder Billiglohnjobs.
Das schweizerische Salär wird in gehobener Umgangssprache auch in Deutschland für Gehalt gebraucht. Durch Zusammensetzungen lässt sich näher bestimmen, für welchen Zeitraum Arbeitslohn gezahlt wird, also etwa Stundenlohn, Tageslohn, Wochenlohn, Monatslohn oder Jahreslohn. Die Wendung in Lohn (und Brot) stehen bedeutet »in einem festen Arbeitsverhältnis stehen«. Dementsprechend heißt jemanden in Lohn und Brot bringen, »ihm einen Arbeitsplatz zu verschaffen« beziehungsweise jemanden um Lohn und Brot bringen »ihm seine Arbeit nehmen«. Darüber hinaus wird Lohn aber auch allgemein im Sinn von Gegenwert, Ausgleich oder Dank gebraucht. Wer seinen Lohn bekommt, kann also, je nach Zusammenhang, sein Gehalt ausbezahlt bekommen oder aber – bildlich gesprochen und meist ironisch gemeint – seine (gerechte) Strafe empfangen.
Das Sprichwort Undank ist der Welt Lohn besagt, dass einem nichts gedankt wird. Der Ausdruck Gotteslohn bezeichnet Belohnung durch Gott. Etwas um/für einen Gotteslohn tun heißt »es unentgeltlich machen«. Judaslohn nennt man die Belohnung für einen Verrat. Das Wort geht auf den Verrat Jesu durch Judas für 30 Silberlinge zurück. Wer, umgangssprachlich ausgedrückt, für einen Hungerlohn arbeitet, wird ausgebeutet. Die Bezeichnung Billiglohn für geringe Bezahlung wird vor allem in Zusammensetzungen gebraucht wie Billiglohnländer oder Billiglohnjobs.
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