Daten der Weltgeschichte

9. 6. 1815, Ende des Wiener Kongresses: Neuordnung Europas

International

Mit der Annahme der Wiener Kongressakte endet der Wiener Kongress. Er etabliert eine stabile äußere Ordnung („Wiener System“), die durch weitere Kongresse erhalten werden soll. Die Fürsten Europas stehen unter dem Schutz der Signatarmächte auch innenpolitisch, da Revolutionen wegen der Erfahrungen der Französischen Revolution als verpöhnt gelten. Eine Fülle territorialer Veränderungen sind Teil der Kongressakte (u. a.: Personalunion Polens mit Russland; österreichische Expansion in Italien; Preußen erhält Teile Sachsens und die Rheinprovinzen; die Niederlande werden um die österreichischen Niederlande erweitert).

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