Wahrig Herkunftswörterbuch

Spekulatius
Manche Keksliebhaber warten sehnsüchtig auf den September, denn in diesem Monat tauchen in den deutschen Supermärkten die ersten Spekulatius auf. Über den Ursprung des Namens wird noch spekuliert, doch nach Meinung vieler verdankt das Weihnachtsgebäck seinen lateinisch klingenden Namen dem heiligen Nikolaus, dessen
lat.
Beiname speculator so viel wie „der Umherschauende, der Behüter“ bedeutet. Ursprünglich schenkte man den Kindern am 6. Dezember, dem Nikolaustag, Spekulatius. Über das
ndrl.
speculaties gelangte das Wort ins Deutsche. Eine andere Herleitung erkennt in dem Namen das lat. Wort speculum „Spiegelbild“ und bezieht dies auf die Model, in denen Spekulatius geformt wird. Diese sind traditionell oft so gestaltet, dass die Kekse kleine Figuren abbilden.
Mikroskopieaufnahme der Poren auf einem Blatt
Wissenschaft

Pflanzen können bis sechs zählen

Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...

Foto einer jungen Frau mit Headset und Laptop
Wissenschaft

Ein schlechtes Mikrofon lässt uns dümmer wirken

Wenn wir mit anderen Menschen sprechen, achten wir automatisch auf den Tonfall. In Videocalls beeinflusst zusätzlich die Qualität des Mikrofons, wie die Teilnehmenden den Sprecher wahrnehmen, wie Forschende in Online-Experimenten herausgefunden haben. Demnach wirken Menschen mit einem „blechern“ klingenden Mikrofon negativer auf...

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