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Fürchteten die Kelten wirklich, dass der Himmel einstürzt?
Das scheint so zu sein. In den Schriften der griechischen Geschichtsschreiber Strabo (64 v.Chr. bis um 20 n.Chr.) und Arrianus (95 bis 175 n.Chr.) ist eine denkwürdige Begegnung zwischen dem Feldherrn Alexander dem Großen und einer keltischen Gesandtschaft überliefert. Wie es heißt, hat Alexander seine Gäste gefragt, wovor sie sich am meisten fürchteten. Ihre überraschende Antwort: Sie fürchteten nichts, außer dass der Himmel über ihnen einstürzen würde. Ähnliche Andeutungen in der frühmittelalterlichen irischen Literatur lassen die Interpretation zu, dass die keltische Vorstellung vom Ende der Welt in Zusammenhang mit dem Einstürzen des Himmels stand.
Dunkle Dimensionen
An der Universität von Washington haben Physiker begonnen, ein gefeiertes Gesetz von Isaac Newton höchst genau unter die experimentelle Lupe zu nehmen. Gemeint ist der Vorschlag des Engländers, dass die Kraft zwischen zwei massiven Körpern von ihrem Abstand abhängt. In mathematischer Präzision lässt das Gravitationsgesetz die...
Schmilzt die Finsternis?
Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...