Wissensbibliothek
Gegen wen produzieren Meerestiere ihr Gift?
Die im Meer lebenden Tiere produzieren häufig Gifte, die sie zum Beutefang, zum Schutz vor Feinden oder zum Verdrängen von Nahrungskonkurrenten einsetzen. Aktiv giftige Tiere besitzen einen voll entwickelten Giftapparat, der in der Regel der Verteidigung, manchmal aber auch dem Töten und Betäuben von Beute dient. Seesterne produzieren beispielsweise ein schleimiges Hautsekret, mit dem sie Muscheln, Schnecken und Garnelen lähmen können. Feder- und Haarsterne haben keine starken Gifte entwickelt, doch geben sie einige Substanzen ab, die noch in hoher Verdünnung Fische abschrecken. Einige Seeigel haben hohle, giftgefüllte Stacheln, mit denen sie das Gift in die Haut eines Gegners oder der Beute injizieren. Menschen werden nur wenige Gifte gefährlich. Meistens verläuft der Kontakt glimpflich.
Menschen lebten schon vor 150.000 Jahren im Regenwald
Vor rund 300.000 Jahren entwickelte sich der moderne Mensch in offenen Graslandschaften Afrikas. Von dort breitete er sich in die unterschiedlichsten Lebensräume aus. Dichte Regenwälder galten allerdings bislang als natürliche Barriere für frühe Vertreter unserer Spezies. Doch nun zeigen neu datierte Funde uralter Steinwerkzeuge...
Cum hoc ergo propter hoc
Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...