Gesundheit A-Z

Hämodialyse

Blutwäsche
Hämodialyse
Hämodialyse
Schematische Darstellung des Ablaufs einer Hämodialyse.
eine Nierenersatztherapie, bei der mit Hilfe eines Gerätes (Hämodialysator) das Blut schwer nierenkranker Menschen außerhalb des Körpers entgiftet wird. Das Blut wird entweder über einen speziellen, in eine große Körpervene eingelegten Katheter oder über einen für die H. angelegten Dialyseshunt entnommen, in ein Schlauchsystem geleitet, dort mit gerinnungshemmenden Mitteln (Heparin) versetzt und über eine Pumpe in den Hämodialysefilter gepumpt. Hier erfolgt die eigentliche Blutwäsche: Die harnpflichtigen Substanzen und das überschüssige Wasser werden über Ultrafiltration an der semipermeablen Membran des Hämodialysators dem Blut entzogen und das gereinigte Blut in den Körper des Patienten zurückgeleitet. Eine Hämodialyse-Behandlung dauert durchschnittlich vier bis fünf Stunden. Patienten ohne eigene Nierenfunktion müssen zwei- bis dreimal wöchentlich eine Hämodialyse-Behandlung durchführen lassen. Nach entsprechender Schulung ist die Blutwäsche auch als Heimdialyse möglich. Auch Dialyse, Peritonealdialyse.
Wissenschaft

Das finstere Mittelalter

Es gab im Mittelalter verschiedene Leuchtmittel, doch sie waren eine Frage des Geldes. von Rolf Heßbrügge Das Bild vom finsteren Mittelalter hält sich hartnäckig, obwohl Historiker diese Zeit heute differenzierter sehen. Doch schon die Menschen der Renaissance grenzten sich mit der Wiederbelebung des Glanzes der Antike von den „...

Quantensimulationen
Wissenschaft

Heiße Spuren

Materialien, die zugleich fest und flüssig sein können, überraschend heilsame Protein-Moleküle – und vielleicht auch Supraleiter, die elektrischen Strom bei Raumtemperatur verlustfrei leiten: Erkenntnisse aus Quantensimulationen bringen Bewegung in viele Bereiche der Forschung. von RALF BUTSCHER Fest, flüssig und gasförmig: Das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon