Wissensbibliothek
Wie funktioniert die Dialyse?
Bei der Dialyse wird der Patient an eine »künstliche Niere« angeschlossen. Das Blut wird über Schlauchverbindungen in das Gerät geleitet und durch dünne Filterhäutchen aus Kunststoff gepresst, die von einer Dialyseflüssigkeit (Reinigungsflüssigkeit) umgeben sind. Während das Blut langsam durch das Filtersystem strömt, gehen stickstoffhaltige Abbauprodukte und andere Abfallsubstanzen durch das Filterhäutchen in die Dialyseflüssigkeit über. Das Blut tritt gereinigt wieder in den Blutkreislauf des Patienten ein. Die ganze Prozedur nimmt etwa fünf Stunden in Anspruch und muss dreimal pro Woche durchgeführt werden.
Neben dieser Art der Dialyse – der Blut- oder Hämodialyse – gibt es eine zweite Form der Dialyse: die Bauchfelldialyse oder Peritonealdialyse. Sie greift auf das patienteneigene Bauchfell, das den gesamten Bauchraum auskleidet, zurück und nutzt es als Filtermembran. Die Dialyseflüssigkeit wird hierbei in die Bauchhöhle eingeleitet und nach etwa 20 bis 40 Minuten zusammen mit den Gift- und Schadstoffen wieder entfernt.
ChatGPT als Psychotherapeut?
Kann Künstliche Intelligenz in Zukunft Psychotherapeuten ersetzen? Eine Studie legt nun nahe, dass ChatGPT in mancher Hinsicht womöglich menschliche Fachleute übertrifft. In einem Experiment ließen Forschende den Chatbot sowie professionelle Psychotherapeuten auf fiktive Situationen aus einer Paartherapie reagieren. Dabei waren...
Dem Sand auf der Spur
Der weltweite Bedarf an Sand führt zu illegalem Abbau und Handel. Moderne Technologien helfen, den Weg des Rohstoffs zu verfolgen.
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