Wissensbibliothek

Wie funktioniert die Dialyse?

Bei der Dialyse wird der Patient an eine »künstliche Niere« angeschlossen. Das Blut wird über Schlauchverbindungen in das Gerät geleitet und durch dünne Filterhäutchen aus Kunststoff gepresst, die von einer Dialyseflüssigkeit (Reinigungsflüssigkeit) umgeben sind. Während das Blut langsam durch das Filtersystem strömt, gehen stickstoffhaltige Abbauprodukte und andere Abfallsubstanzen durch das Filterhäutchen in die Dialyseflüssigkeit über. Das Blut tritt gereinigt wieder in den Blutkreislauf des Patienten ein. Die ganze Prozedur nimmt etwa fünf Stunden in Anspruch und muss dreimal pro Woche durchgeführt werden.

Neben dieser Art der Dialyse – der Blut- oder Hämodialyse – gibt es eine zweite Form der Dialyse: die Bauchfelldialyse oder Peritonealdialyse. Sie greift auf das patienteneigene Bauchfell, das den gesamten Bauchraum auskleidet, zurück und nutzt es als Filtermembran. Die Dialyseflüssigkeit wird hierbei in die Bauchhöhle eingeleitet und nach etwa 20 bis 40 Minuten zusammen mit den Gift- und Schadstoffen wieder entfernt.

Flussmündung in Westaustralien
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Wasserverteilung in Flüssen hat sich verändert

Flüsse tragen entscheidend zur Wasserversorgung in weiten Teilen der Welt bei. Zugleich können sie bei Überschwemmungen zur tödlichen Gefahr werden. Eine Studie hat nun für alle rund 2,9 Millionen Flüsse weltweit kartiert, wie sich ihre Durchflussmenge seit 1984 entwickelt hat. Die Ergebnisse sind den Forschenden zufolge...

Gras, grün, Gigant
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Der grüne Gigant

Vegane Nahrungsmittel, hochwertige Textilien, Bio-Plastik, Carbonfasern, Biogas oder Flugbenzin: All das wächst quasi auf der Wiese. Nun wollen Wissenschaftler das Gras als universellen Rohstoff erschließen. von ROLF HEßBRÜGGE Es gibt so viele große Zukunftsthemen, und alle sind sie dringlich: Wie können wir fossile Energieträger...

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