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Wieso hilft Pusten, wenn der Kaffee zu heiß ist?

Wenn man auf eine heiße, dampfende Flüssigkeit pustet, entfernt man mit dem Dampf die schnellsten und damit »wärmsten« Moleküle. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird so gesenkt und damit auch die Temperatur. Man muss hier die Flüssigkeit und den darüber stehenden Dampf als ein System ansehen, denn es treten ständig gleichzeitig Moleküle aus der Tasse in die darüber liegende Luft ein wie auch wieder zurück in die Flüssigkeit. Und es sind gerade die schnellsten Flüssigkeitsteilchen, denen es gelingt, nach oben zu entkommen, und die langsamsten Dampfpartikel, die wieder in der Flüssigkeit aufgenommen werden. Wird also der komplette Dampf entfernt, so schickt die Flüssigkeit als Nachschub ihre dann noch schnellsten Partikel, die beim nächsten Pusten ebenfalls verloren gehen usw. Der offizielle Name dieses Effekts ist Verdunstungskühlung. Er wird von vielen Lebewesen zur Temperaturregulierung an heißen Tagen genutzt.

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Wissenschaft

Regenwasser könnte erste Zell-Vorläufer stabilisiert haben

Vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstanden in der Ursuppe die ersten Bausteine des Lebens. Doch wie konnten sie sich so zusammenlagern, dass daraus individuelle Zellen wurden? Eine Studie zeigt nun einen möglichen Mechanismus auf. Demnach könnten sich spontan Tröpfchen mit verschiedenen komplexen Molekülen zusammengelagert haben....

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Wissenschaft

Weltraumgestützte Solarenergie: Eine gute Idee?

Solarenergie ist eine tolle Sache – wenn da nicht die lästigen Wolken wären. Und die Nächte. Wie wäre es also, wenn man die Solarpaneele nicht auf der Erde, sondern im sonnigen Weltraum installieren würde und die Energie von dort aus zur Erde schickt? Man könnte riesige Solarkraftwerke in einer geostationären Umlaufbahn 36.000...

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