Gesundheit A-Z
Peritonealdialyse
Dialyseverfahren, bei dem das Bauchfell (Peritoneum) als Membran für die Entfernung von Giftstoffen aus dem Körper dient. Die Peritonealdialyse wird bei akutem oder chronischem Nierenversagen zur Entfernung harnpflichtiger Substanzen und bei schweren Vergiftungen zur schnelleren Beseitigung der Giftstoffe eingesetzt. Über einen Katheter wird angewärmte, glukosehaltige Dialyseflüssigkeit in die Bauchhöhle geleitet. Die Substanzen, die aus dem Körper entfernt werden sollen, treten wegen des Konzentrationsgefälles zwischen Dialyseflüssigkeit und Blut aus den Blutgefäßen des Bauchfells in die Spülflüssigkeit über, die abgelassen und durch frische Flüssigkeit ersetzt wird. Der Vorteil der Peritonealdialyse gegenüber der künstlichen Niere sind die einfache Handhabung und die Möglichkeit, die Dialyse zu Hause durchzuführen. Das größte Risiko besteht in einer Bauchfellentzündung. Auch Dialyse, Hämodialyse.
Wissenschaft
»Die Diagnostik setzt die Pharmafabrik in Gang«
Fachleute erwarten die ersten Impfungen gegen Krebs ab 2026. Sie werden Erkrankte gegen ihren persönlichen Krebs immunisieren. Mit dem landläufigen Impfen von Gesunden hat das allerdings nur wenig gemein. Das Gespräch führte SUSANNE DONNER Prof. Dingermann, bekommen wir bald eine Spritze und dann nie wieder Krebs? So funktioniert...
Wissenschaft
Moderne Schatzsuche
Künstliche Intelligenz und Sensoren unterstützen Bergbauunternehmen beim Aufspüren und Erkunden von Erzvorkommen. von KLAUS JACOB Als im Jahr 1170 im Erzgebirge in der Gegend von Freiberg zufällig Silber gefunden wurde, tobte das erste „Berggeschrei“, eine Art Goldrausch. Bergleute, Händler, Köhler, Vagabunden – alle möglichen...
