Daten der Weltgeschichte
23. 9. 1122
Deutsches Reich/Rom
Das Wormser Konkordat zwischen dem deutschen König und Kaiser Heinrich V. und Papst Calixtus II. beendet den Investiturstreit. Nach dem Muster von Kompromissen zwischen dem Papsttum und Frankreich sowie England werden die Bischöfe künftig im Beisein des Königs kanonisch gewählt. Danach kann der König weltliche Güter an die Würdenträger vergeben. Obwohl der König die Wahl indirekt beeinflussen kann, bedeutet der Verzicht auf die Investitur das Ende des ottonisch-salischen Reichskirchensystems als Stütze der Königsherrschaft.
Frühe Diagnose
Neue Biomarker helfen, allererste Warnsignale der Parkinsonerkrankung zu erkennen, noch bevor die typischen motorischen Symptome zur Diagnose führen. von CHRISTIAN JUNG Nach wie vor weiß man bei Morbus Parkinson nicht, wie lange die Erkrankung im Körper unbemerkt Anlauf nimmt, bevor sie sichtbar und vor allem bis sie korrekt...
Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?
Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...