Daten der Weltgeschichte

23. 9. 1122

Deutsches Reich/Rom

Das Wormser Konkordat zwischen dem deutschen König und Kaiser Heinrich V. und Papst Calixtus II. beendet den Investiturstreit. Nach dem Muster von Kompromissen zwischen dem Papsttum und Frankreich sowie England werden die Bischöfe künftig im Beisein des Königs kanonisch gewählt. Danach kann der König weltliche Güter an die Würdenträger vergeben. Obwohl der König die Wahl indirekt beeinflussen kann, bedeutet der Verzicht auf die Investitur das Ende des ottonisch-salischen Reichskirchensystems als Stütze der Königsherrschaft.

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