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28. Juni 2002

Frankfurt am Main: Eine neue Projektgesellschaft der insolventen KirchMedia erhält von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Fernsehrechte für die beiden nächsten Spielzeiten für jeweils 290 Mio. Euro und einmalig 50 Mio. Euro als Kompensation für die ausgebliebene letzte Rate 2001/02. Ursprünglich waren 360 Mio. Euro (2002/2003) und 460 Mio. (2003/04) vereinbart worden. Damit ist eine Insolvenz des Pay-TV-Senders Premiere vermutlich vorerst abgewendet. Neben der zahlungsunfähigen KirchMedia mit ihrer Tochter SAT.1 sowie dem Abosender Premiere hatte sich auch der Münchner Filmhändler Herbert Kloiber um die Rechte beworben.

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