Wissensbibliothek

Dürer als Inbegriff der deutschen Kunst

Das Selbstportrait von 1500 ist das letzte, das Dürer von sich malte. Wahrscheinlich hat es sein Atelier zu seinen Lebzeiten nie verlassen. Erst nach Dürers Tod gelangte die kleine Lindenholztafel ins Nürnberger Rathaus. Seitdem wird sie behandelt wie eine Ikone. Noch Jahrhunderte nach seiner Vollendung stehen heute Museumsbesucher andächtig vor diesem Bild – als sei in ihm alles enthalten, was bildende Kunst in Deutschland auszeichnet. Dürer wäre es wohl nicht unrecht.

Selten hat ein Künstler es der Nachwelt so leicht gemacht, sein Werk exakt zu datieren und zuzuordnen – Dürer lieferte auf seinem Selbstbildnis einen entsprechenden Kommentar gleich mit. Links oben stehen die Jahreszahl 1500 und das Monogramm AD für Albrecht Dürer. Rechts vermerkt eine lateinische Inschrift in goldgelber Antiqua: »So malte ich, Albrecht Dürer aus Nürnberg, mich selbst mit unvergänglichen Farben im Alter von 28 Jahren.

Fische, Rampen, Umwelt
Wissenschaft

Fische auf Wanderschaft

Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...

Stempel mit umgedrehtem Text neben dem Wort
Wissenschaft

Rätselhafte Träume

Warum wir unsere Träume im Schlaf nicht ausleben und uns später noch nicht einmal an sie erinnern, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schlafforscher sind sich einig, dass Träume für das seelische, geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen unentbehrlich sind. Jeder Gesunde träumt, und das jede Nacht, auch wenn er sich am...

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