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Welches sind die bekanntesten Giftschlangen?

Zu nennen sind v. a. die bis über zwei Meter lange Kobra oder Brillenschlange (Naja naja), die in Indien zu Hause ist, und die größte Giftschlange Afrikas, die Schwarze Mamba (Dendroaspis polylepis), die bis 4,40 Meter lang werden kann.

Die Kobra richtet bei Erregung ihren Oberkörper auf und spreizt ihre Haube, die die charakteristische Brillenzeichnung trägt. Sie hält sich gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf, denn dort findet sie reichlich Ratten und Mäuse; Kobras verschmähen aber auch andere kleine Wirbeltiere nicht. Brillenschlangen legen Eier und manche Arten bewachen ihr Gelege. Erwachsene Tiere sind nicht sehr angriffslustig, gehören aber in ihrem Verbreitungsgebiet aufgrund ihres starken Giftes zu den gefährlichsten Giftschlangen: Bei einem einzigen Biss gelangen etwa 210 Milligramm Gift in die Wunde – die tödliche Dosis für einen Erwachsenen liegt bei 15 Milligramm!

Übrigens: Die wichtigsten Giftschlangen gehören zur Familie der Vipern (Viperidae) und der Giftnattern (Elapidae). Bisse von Giftnattern führen zu Muskellähmungen, wie sie auch das Pfeilgift Curare hervorruft. Ohne Behandlung ist die Sterblichkeit sehr hoch; der Tod tritt durch Atemlähmung ein.

Höhenmessung mit Atomuhren
Wissenschaft

Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede

Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...

Cynodontier
Wissenschaft

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Säugetiere besitzen eine charakteristische Kieferanatomie, die sich im Laufe der Evolution wahrscheinlich mehrfach unabhängig entwickelt hat– und zwar bereits 17 Millionen Jahre eher als bisher angenommen. Das zeigen nun 3D-Rekonstruktionen der Kiefer dreier Säugetiervorläufer, die in der späten Trias in Brasilien gelebt haben....

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